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MyLife

Blog von Jochen Koch

Mein Leben, mein Blog!

Dies war von Oktober 2009 bis September 2014 mein öffentliches Tage- bzw. Erlebnisbuch.

Hier kannst Du erfahren, was mich in dieser Zeit bewegt hat und welche Reisen ich unternommen habe.

Der Blog ist nun aber nicht mehr aktiv.

Impressum

Elternzeit Monat 2 – Dieser Blog wird hiermit geschlossen!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, August 15, 2015 22:51:27

Liebe Blog-Leser,

der Vollständigkeit halber poste ich hier noch mit fast einem Jahr Verspätung den Reisebericht zu meinem zweiten Elternzeitmonat und schließe damit meinen Blog MyLife ab.

Eine zeitlang war er ein nettes Medium zum Festhalten von Gedanken und Erinnerungen. Da er aber von der Usability her (vor allem auf mobilen Geräten) schlecht und Facebook einfach praktischer ist, bin ich schon vor Langem dazu übergegangen, nur noch bei FB zu posten. All diejenigen, die dort noch nicht mit mir vernetzt sind, lade ich hiermit nochmals herzlich ein: https://www.facebook.com/jochen.koch.52

Hong Kong/ New
Zealand im August/ September 2014

22.8. Im
Taxi zum Airport Nbg sitzt Q. zum ersten Mal in einem Kindersitz für
Kleinkinder – und geht darin ein wenig unter. Flug nach FFM überhaupt kein
Problem. Beim Aufstieg was zu Nuckeln und alles ist gut. Beim Einsteigen in den
Flieger nach HK pennt Q. bereits.

23.8. Von
den ca. 11h Flug schläft er ca. 7h. Anschließend bespaßt er den halben Flieger,
krabbelt rum, geht zu allen möglichen Leuten auf den Arm und ist super drauf.
Daran ist das extrem praktische Baby-Bettchen im Flieger nicht ganz
unbeteiligt.

Auch die
restliche Strecke zum Hotel mit Airport Express und Bus meistern wir zu dritt
hervorragend. Unser Zimmer liegt im 40. von 41 Stockwerken. Aus dem für diesen
Tag noch geplanten Ausflug in das nahegelegene Viertel Causeway Bay wird es
dann aber in erster Linie aufgrund des leicht verspäteten Fluges doch nichts
mehr.

Wir gehen
dafür ums Eck in ein kleines chinesisches Schnellrestaurant und kommen so
richtig an.

24.8.
Wandertag! Flanieren durch die Gegend zw. Central und Sheung Wan und zum 2.
Frühstück in eine Tee-/ Dim Sum-Halle, wo wir gleich Bekanntschaft mit einem
südafrikanisch-taiwanesischen Pärchen aus Taipeh machen. Dann weiter zur Peak
Tram und auf den Victoria Peak. Nach dem Besuch des Peak Tower beginnt die
Wanderung zum Park am Gipfel. Zur körperlichen Anstrengung kommt auch noch die
geistige beim Suchen des richtigen Weges zum Rundwanderweg hinzu. Die
Beschilderung ist lausig bis nicht vorhanden, aber natürlich meistern wir auch
diese Hürde. Q. genießt das alles in seiner Sänfte/ Kraxe und schläft nicht
zuletzt wegen der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit immer wieder ein. Wenn er
wach ist, wird er von jedem Zweiten angequatscht. Während die Leute unser Kind
(in seiner Kraxe) bewundern, genießen wir die herrliche Aussicht auf Hongkong.

Den
Gipfelbesuch schließen wir mit einem Abendessen (Austern usw.) im herrlich
gelegenen Peak Cafe ab.

Nach der
Talfahrt mit der Peak Tram treten wir die Rückfahrt zum Hotel mit der
doppelstöckigen Straßenbahn an.

Völlig
erschöpft erreichen wir unser Hotel Grand Harbour Hongkong und stellen fest,
dass

a) die Kraxe
neben dem Quinny die beste Anschaffung für unseren Sohn war (mit Buggy ist man
in HK verloren) und

b) man mit
diesem Kind einfach alles machen kann – nahezu keine Einschränkungen ggü. unseren
Reisen zu zweit!

25.8.
Nachdem Neddi ihren Nachfrühstücksschlaf endlich beendet hat, brechen wir
Richtung Ferry Terminal auf. Heutiges Ziel: Macau.

Die nicht
ganz billige Überfahrt mit der Fähre gestaltet sich immerhin sehr entspannt –
Super Class sei Dank!

Vom Hafen in
Macau geht’s weiter mit dem Bus in die Altstadt. Die Mischung aus
portugiesischer und chinesischer Kultur ist fast schon – Dirk würde sagen –
bizarr. Wir schlendern durch die Straßen mit sehr vielen Menschen und genießen
den an jeder Ecke angebotenen Jerky. Zu blöd, dass wir wg. der strengen
Vorschriften in NZ nichts davon und von den landestypischen Törtchen mitnehmen
können.

Es ist sehr
heiß und wir schleppen uns hoch zur alten Festung, wo wir dann einige Zeit im
Schatten und bei angenehmem Lüftchen Mittagspause machen.

Was
andernorts die Fliegen sind, das werden hier und heute allmählich die Asiaten,
die unseren blonden, blauäugigen und in seiner Kraxe sitzenden Zwerg ständig
anquatschen, angrabschen und fotografieren – inkl. Selfies mit ihm!

Gegen 17:00
fahren wir mit der Fähre wieder zurück und in Hongkong gleich weiter ins Hotel.
Den für heute Abend noch geplanten Ausflug nach Kowloon verschieben wir auf
morgen.

Stattdessen
gehen wir endlich mal in den tollen Hotelpool mit freiem Blick auf die Skyline.
Die ach so tolle Lichtershow der Hochhausfassaden ist zwar enttäuschend, dafür
haben wir viel Spaß mit unserer kleinen Wasserratte.

Das spät
aufkommende Hüngerchen sättigen wir dann im hoteleigenen Restaurant für
kantonesische Spezialitäten – eine sehr gute Wahl.

Besonderheiten
des Tages:

1. Neddi hat
es tatsächlich geschafft, den ganzen Tag die Kraxe (inkl. Q.) zu tragen

2. Unser
Wunderkind ist morgens mit 38,5 Grad Fieber und einem ordentlichen Schnupfen
aufgewacht. Vormittags noch ein bisschen Husten, nachmittags schon etwas besser
und seit dem Plantschen im Pool heute abend ist davon außer ein bisschen
Schnaufen beim Schlafen nichts mehr zu sehen – wie macht der das bloß?

26.8. Haben
alle drei erst mal schön lange bis ca. 9 Uhr geschlafen. Nach dem Frühstück
ging es dann Richtung Kowloon, um unsere letzten Stunden in HK zu nutzen. Rund
um die Temple Street schlendern wir durch die Straßen, bewundern die Obst- und
Fleischverkaufsstände, erwerben auf dem Kleidermarkt dank Neddis Verhandlungsgeschick
noch ein chinesisches Kleidchen für Viola zum Schnäppchenpreis, finden auch auf
dem Jade-Markt ein Souvenir und landen endlich doch noch in einem Tempel. Auf
dem Rückweg noch zwei leckere Bubble Tea und dann ab ins Hotel zum Packen. Dank
“late check-out” können wir bis zum Aufbruch Richtung Flughafen um
15:30 noch in unserem Zimmer bleiben.

Am Flughafen
setzen wir unsere letzten Dollars noch in chinesische Köstlichkeiten um, bevor
wir auf die freundliche Kiwi-Crew unseres Air New Zealand Fluges treffen.

Der Flieger
hat ein brandneues Entertainmentssystem und so können Neddi und ich ein
Wimmelbildspiel gegeneinander spielen.

27.8. Q.
schläft auch auf diesem Langstreckenflug (10h) wieder einige Zeit, aber lässt
uns nicht ganz soviel Ruhe wie beim Flug nach HK. Immerhin ernten wir beim
Aussteigen wieder “Lob” für unser braves Kind von einer Mitreisenden.

Vom
Flughafen – es ist frisch, aber noch angenehm sonnig – geht’s mit dem
Shuttlebus weiter zur Camper-Vermietung, von wo aus wir nach einigem Warten
endlich wieder als Selbstfahrer in den Linksverkehr starten können.

Die erste
Etappe führt uns an Auckland vorbei in das 100 km entfernte Leigh, in dessen
Nähe das Goat Island Marine Reserve liegt. Hier soll man sogar vom Ufer aus
etwas vom Fischreichtum sehen können. Nun, es ist windig, arschkalt, der Ort
wie ausgestorben und nicht mal der Campingplatz hat geöffnet. Wir gehen am
schönen, rauen Strand spazieren und genießen die Natur, auch wenn wegen des
Wellengangs kein Fisch zu sehen ist.

Unser erstes
Nachtlager schlagen wir einige Kilometer weiter in Pakiri auf, einem direkt am
Strand gelegenen Campingplatz. Wir richten uns ein, Neddi kocht, es ist kalt –
genau wie 2009 und 2012 in der ersten Nacht in Australien. Nur diesmal haben
wir unseren Q. als Wärmflasche zwischen uns liegen.

28.8. Es hat
8 Grad und der Campingplatzbetreiber hatte am Vorabend schon Sturm für die
nächsten Tage angekündigt – juhuu! Nach dem Frühstück spazieren wir ein
bisschen am Strand, dann brechen wir auf Richtung Westküste. Unterwegs halten
wir in Matakohe am Kauri Museum und holen uns einen lebensgroßen Kiwi in
Stofftierform als Mitfahrer mit an Bord. Bei einem kurzen Stopp an einem der
Häuschen, wo man Geld hinterlässt und dafür Gemüse mitnimmt, ergattern wir eine
Tüte Kumara, die hiesigen Süßkartoffeln.

Als nächstes
besuchen wir in Dargaville den Laden/ die Werkstatt von Rick Tayler und
erstehen mit zwei Teelichthaltern aus Fiddleback Grain Swamp Kauri ein wirklich
edles Souvenir. Anschließend fahren wir zum Top 10 Caravan Park am Trounson
Kauri Park. Kleiderwaschen, Duschen, dann noch schnell mit anderen Kindern am
Flying Fox „abhängen“, und ein BBQ lassen den späten Nachmittag/ frühen Abend
schnell vergehen. Aber noch ist nicht Feierabend. Gegen 20:30 brechen wir mit
einer Rotlichtlampe auf zum nächtlichen Kiwi Spotting. Wird leider nix, da die
Lampe nach kürzester Zeit den Geist aufgibt. Aber die großen Aale im schmalen
Bach und das Wandern durch den stockfinsteren Wald mit Taschenlampen, lassen
diesen Ausflug dennoch zu einem Highlight werden. Q. hat von der Kraxe aus
natürlich alles beobachtet, keinen Mucks von sich gegeben und ist dann doch
eingeschlafen.

29.8. Erstes
Ziel heute ist der einsam gelegene Aranga Beach, an dem wir einen kleinen
Spaziergang unternehmen. Danach geht es in den Waipua Forrest, wo die größten
noch existierenden Kauri-Fichten stehen. Wir machen zweimal Halt, und stapfen
mit Quentin in der Kraxe los zu den Baumriesen. Die Reise geht weiter Richtung
Norden. Um rund 40 km Landweg zu sparen, nehmen wir die Fähre von Rawene nach
Kohukohu. Für die folgenden 45 Kilometer brauchen wir aufgrund der endlosen
Kurven fast eine dreiviertel Stunde. Das letzte Stückchen bis zum Ort Ahipara
am 90 Mile Beach ist dann aber schnell geschafft und ein Platz auf dem Kiwi Holiday
Park gefunden.

Zum
Abschluss des Tages grillen wir Lammburger und Quentin bewundert das
Kaminfeuer.

30.8. Heute
Nacht hat es angefangen zu regnen und mein für heute Vormittag geplantes Sand
Tobogganing (mit einem Brett die Dünen runterfahren) kann ich vergessen. Sehr
schade! Wir machen wenigstens einen kurzen Abstecher zum Strand und stellen uns
vor, was wir machen würden, wenn wir jetzt wie in Westaustralien einen
Allrad-Camper hätten…

Wir fahren
also weiter und suchen wegen des Dauerregens und Wind ein Alternativprogramm
zum üblichen Sightseeing. Naja, Essen geht immer und damit kennen wir uns ja
schließlich gut aus. Zuerst besuchen wir im Schulhaus in Taipa einen kleinen
Markt, auf dem wir u.a. Peter kennenlernen, einen Deutschen, der hier sein selbstgebackenes
Brot verkauft. Dann weiter nach Mangonui, das bekannt ist für seine Fish ‘n’
Chips. Die schmecken auch Quentin vorzüglich. Ebenso wie die Schokolade in der
Makana Schokoladenmanufaktur in Kerikeri. Und auf der letzten Etappe bis zum
Bay of Islands Holiday Park halten wir noch an einer Farm und kaufen Avocados.

Auf dem
Campingplatz bekommt Annette das Goldene Lenkrad verliehen (Quentins Greifring
mit einer Reiswaffel) dafür, dass sie auf einer der zahlreichen One Lane
Bridges die linke Leitplanke touchiert hat. Ich gehe dann trotz Regen mit
Quentin noch spazieren und auf den Spielplatz zum Schaukeln und auf das
Trampolin.

31.8. Es
regnet und windet immer noch. Aber wir ziehen einfach den Regenschutz über die
Kraxe und erkunden die Waitangi Treaty Grounds inkl. Museum, viktorianischem
Cottage, Maori Kriegskanu und vor allem der Cultural Show. Bei dieser darf ich
als Chief des Touristengruppenstammes die Begrüßungszeremonie mitmachen und den
typischen Gruß durchführen, bei dem man sich an Stirn und Nase berührt. Das und
die folgende Tanz- und Gesangsshow sind sehr beeindruckend. Den Rest des Tages
fahren wir weiter – durch den Regen. Dabei halten wir nur kurz in Kawakawa und
benutzen die öffentliche, von Friedensreich Hundertwasser entworfene und sogar
mit seiner Hilfe gebaute Toilette. Einen weiteren Stopp machen wir für das Kiwi
North Kiwi House. Das Museum mit Infos zu den ausgestorbenen Riesenvögeln, den
Moas, sowie über Neuseeländer im ersten Weltkrieg, ist ganz interessant, das
Kiwi House selbst leider etwas enttäuschend, da es in dem Gehege der
nachtaktiven Tiere so dunkel ist, dass man nur einen der beiden vorhandenen Vögel
lediglich schemenhaft erkennt. An ordentliche Fotos ist nicht zu denken.

Rund 2h
später kommen wir auf einem stadtnahen Campingplatz in Auckland an, wo wir für
zwei Nächte bleiben werden.

1.9. Regen.
Wir bleiben bis 12:30 am Campingplatz (Rumliegen, Duschen, Frühstücken,
Wäschewaschen, Reiseführerlesen). In voller Regenmontur (Hosen, Jacken, Kraxe
und Rucksack mit “Kondom”) laufen wir 20 min zur Bahnstation Avondale
und fahren nach Auckland rein. Im Regen erkunden wir die Gegend um den Hafen
herum und landen dann eigentlich nur wegen des Hinweises auf günstige Green Lip
Mussels als Mittagsmenü in einem Irish Pub. Der ist ein absoluter Volltreffer.
In dem urgemütlichen Laden (mit Free WiFi) bekommen wir die Kuschelecke vor dem
Kaminfeuer – und bleiben rund zwei Stunden.

Danach
schlendern wir noch durch eine ‘Arcade’, wo wir in einem Souvenirladen
Handschuhe für Q. finden, und dann weiter die Queen Street hoch, wo im Oakley
Laden auch auf mich ein paar Handschuhe wartet.

Auch der
kleine Abstecher zum Albert Park entpuppt sich als Glücksfall: Sehr schön
bepflanzt und mit gutem Ausblick auf die Stadt bietet er ein bisschen
Abwechslung zu den Straßenschluchten.

Krönender
Abschluss des Tages ist dann das Abendessen in den Elliot Stables, einer Art
Edel-Food-Court, wo wir exzellent essen.

Anschließend
geht’s zurück zum Campingplatz, wo wir in der Hoffnung zu Bett gehen, dass es
am nächsten Tag, nicht mehr regnet oder wenigstens nicht mehr ganz soviel.

2.9. Wir
kaufen bei Pak ‘n’ Save noch mal ordentlich ein und verlassen Auckland dann
Richtung Coromandel Peninsula. Die schmale, kurvige Küstenstraße am
Westufer der Halbinsel verläuft wirklich direkt am Wasser und bietet herrliche
Ausblicke auf Meer und Küste. Unterwegs halten wir an einem Oyster Deli
und sogar Q. genießt eine dieser rohen Delikatessen.

Zur Ostküste
nehmen wir eine überwiegend unasphaltierte Straße durch die Mitte der
Halbinsel. Auf dieser Strecke machen wir Halt im verrückten Waterworks
Park, an den Waiau Falls und bei Honey 309, wo wir den nur in NZ produzierten
Manuka Honig einkaufen.

Gleich nach
Ankunft am Campingplatz und einer kleinen Strandbesichtigung in Hahei, wo wir
einen Stellplatz mit Meerblick haben, machen wir uns noch mal auf zum Hot Water
Beach, um unsere Füße in das am Strand aus dem Boden quellende heiße Wasser zu
stellen. Begleitet werden wir dabei von einem Sonnenuntergang, der die Wolken
am Himmel rosa leuchten lässt. Zurück am Campingplatz gibt’s es landestypisch
noch Mince & Cheese Pie zum Abendessen.

3.9. An
diesem Morgen genießen wir das erste – und wahrscheinlich auch einzige – Mal
während unserer Reise das Frühstück im Freien bei herrlichem Sonnenschein und
angenehmen Temperaturen.

Die genießen
wir auch während unserer zweistündigen Wanderung zur Cathedral Cove, einem
etwas abgelegenen Strand, der durch einen ausgespülten Felsbogen mit einem
weiteren Strand verbunden ist.

Eine etwas
längere Fahrt führt uns anschließend ins im Zentrum der Nordinsel gelegene
Rotorua, wo wir zum Abschluss der Tages nacheinander beim Zorbing zu
Zydro-Zorbonauten werden: In einem mit etwas warmem Wasser gefüllten
Plastikball rollen wir im Zickzackkurs einen Hang hinunter.

Von unserem
Campingplatz für die folgende Nacht sind es nur ein paar Meter zum Strand des
Lake Rotorua. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem heißen Bachlauf und
zahlreichen Blubbertümpeln vorbei – unsere erste Begegnung mit den für die
Region typischen geothermischen Besonderheiten. Während Annette das Essen
zubereitet, springe ich mit Q. noch für 20 Minuten in einen der durch die
heißen Quellen gespeisten Hot Pools des Campingplatzes. Er genießt das
Plantschen in rund 40 Grad heißem Wasser sichtlich.

4.9. Nach
einem nicht enden wollenden Gespräch mit John Sydney Smith aus Applecreek/
Queensland und einem netten Gespräch mit dem Campingplatzangestellten über
Geschichte und Kultur Neuseelands fahren wir zur Lakefront von Rotorua und
spazieren zuerst nach Ohinemutu, dem Maori-Kerngebiet von Rotorua. Dort erwerbe
ich einen sehr schönen Patu (Schädelspalter). Dann laufen wir zu den
ansehnlichen Government Gardens.

Die
anschließende Fahrt zu The Landing, einer Uferzone des Lake Tarawera, hätten
wir uns sparen können – laaangweilig.

Umso
spannender dann unser zweistündiger Marsch durch das Waimangu Volcanic Valley
und die abschließende Bootsfahrt über den Lake Rotomahana: faszinierende Krater
und Seen, blubbernder Quellen, heißer Dampf, sprudelnde Geysire.

Unser
Nachtlager schlagen wir heute am Waikite Thermal Pools Campground auf. Vor den
leckeren Lammsteaks gehen wir allerdings erst mal noch ausgiebig in den
Thermalbecken plantschen, allen voran unsere kleine Wasserratte Quentin.

5.9. Um
10:15 stehen wir pünktlich für den geplanten Ausbruch des Lady Knox Geysiers
bereit, die GoPro ist an der Absperrung montiert. Die durch Seifenpulver
ausgelöste Eruption ist dann allerdings gerade mal “nett”, mehr aber
auch nicht. Vielleicht sollten wir doch mal nach Island…

Der
anschließende Spaziergang durch das Wai-o-Tapu Thermal Wonderland wird durch
die unterschiedlichsten Formen von heißen Quellen und dergleichen recht
kurzweilig. Danach statten wir noch den gleich ums Eck liegenden Mud Pools
einen Besuch ab und erfreuen uns an dem melodischen Matschblubbern.

Wir fahren
weiter Richtung Taupo und legen noch Stopps ein bei den Aritiatia Rapids, den
Huka Falls und einem Lookout über Taupo, von dem aus der riesige Kratersee, an
dem die Stadt liegt, gut zu sehen ist. Am Ufer entlang fahren wir Richtung
Süden, wo mehrere Vulkane den Tongariro Nationalpark bilden, den wir aber inkl.
seiner Herr-der-Ringe-Filmlandschaft Mordor rechts liegenlassen und weiter der
sog. Desert Road durch Tussock-Graslandschaften folgen. Es ist allerdings schon
dunkel geworden und in Ermangelung eines ordentlichen Campingplatzes machen wir
noch einige Kilometer bis zur Garnisonsstadt Waiouru, wo wir auf dem für Camper
freigegebenen Parkplatz des National Army Museums unser Lager aufschlagen.

6.9. Heute
haben wir eine längere Fahrt vor uns, die uns in die Hauptstadt Wellington
führt. Am Campingplatz im Vorort Lower Hutt angekommen, waschen wir erst mal
wieder. Dann geht es mit dem Bus rund 40 min ins Zentrum von Wellington. Es ist
Samstag abend 17:30 und alles hat zu – Mist! Bei Eiseskälte stapfen wir
zumindest durch die Hafengegend und schauen uns ein paar Gebäude an, bevor wir
uns zum Aufwärmen in ein Café retten. Von dort aus verabreden wir uns mit
meinem alten Schulkameraden Tobias Wiesner, der seit 2,5 Jahren in Wellington
bei Weta Digital als Compositor arbeitet und somit für Special Effects in
Filmen wie “Der Hobbit” verantwortlich zeichnet. Nach leckeren
neuseeländischen Tapas und netten Gesprächen mit ihm geht es mit dem Bus wieder
aus dem Großstadtleben zurück ins Camperleben.

7.9. Wir
beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Bad im Familienbadezimmer am
Campingplatz. Quentin mal nicht auf dem Arm haltend mitduschen zu müssen,
sondern bequem in die Wanne zu setzen, ist wahrer Luxus. Tobi hat Annette
neugierig gemacht und so sehen wir uns vormittags noch die Weta Cave an, um
mehr über Digital Effects und vor allem die Herstellung von Requisiten zu
erfahren. Bevor wir uns Richtung Fähranleger des Interislander zwecks Überfahrt
zur Südinsel begeben, fahren wir noch hoch auf den Mount Victoria und genießen
die fantastische Aussicht über Wellington und Umgebung – und die Sonne scheint
dazu!

In drei
Stunden, in denen Q. gefühlt eine Stunde an einem Feuerlöscher rumturnt und
-kaut, bringt uns die Fähre zur Südinsel in den Ort Picton. Von hier aus nehmen
wir die kurvige, aber landschaftlich reizvolle Küstenstraße Queen Charlotte
Drive, um unser Nachtlager in Havelock zu erreichen. Wir gönnen uns zum
Abendessen im Slip In Café 2kg der in dieser Gegend besonders berühmten Green
Lip Mussels, eine Portion davon mit Soja-Wasabi-Sauce. Dies ist mal eine ganz
neue, aber extrem leckere Art, Muscheln zu genießen.

8.9. Weiter
geht es in die Tasman Bay. In Nelson fotografieren wir unser erstes
Pinguin-Warnschild, in der Bucht daneben taucht ab und zu eine Robbe auf, die
Aussicht aufs Meer ist traumhaft. In Richmond genehmigen wir uns beim Wine
Tasting ein paar Schlucke, kaufen zwei Flaschen Wein für uns und einen
Dessertwein als Geschenk für Andrea Plannerer.

In Mapua
machen wir Mittagspause, genießen sizilianische Fischsuppe und Gipsy Eggs (Eier
in Tomatensoße gekocht) – saulecker! Als “Souvenir” nehmen wir uns
noch geräucherten Fisch und Fisch- und Muschel-Paté vom Smokehouse mit.

Ein Lookout
in den Takaka Hills ermöglicht eine großartige Aussicht über die Hügel selbst,
das Küstenhinterland und die Küste der Tasman Bay.

Außerhalb
von Takaka begehen wir die Grove Scenic Reserve, ein Gewirr aus von Bäumen
überwucherten Kalksteinformationen mit einer weiteren Aussichtsplattform.

Da wir immer
einenTag vorausplanen, fahren wir gegen Ende unseres Reisetages in den kleinen
Ort Collingwood, um bei Eco Tours unseren Ausflug auf die rund 30 km lange
Sandhalbinsel Farewell Spit am nächsten Tag zu buchen. Hier lassen wir uns auch
auf der Karte zeigen, wo das Ehepaar Boyes wohnt, die wir in Hehei bzw. am Hot
Water Beach und der Cathedral Cove kennengelernt hatten.

Die letzten
Kilometer führen uns nach Wharariki in den Holiday Park am Cape Farewell, wo
wir von zwei Pferden, Pfauen und Hühnern begrüßt werden. Quentin lacht sich
über die Fressgeräusche der Pferde halb kaputt.

Karl,
gebürtiger Engländer und seit Kurzem der Site Manager, lässt mich telefonieren
und so verabrede ich uns für den nächsten Abend mit den Boyes, die auch erst
seit 2h von ihrer Reise zurück sind. Wir sind für den nächsten Abend zum Essen
eingeladen und dürfen sogar in ihrer Hofeinfahrt über Nacht campen.

Zurück im
Camper müssen Annette und ich Quentins ersten “Absturz” miterleben.
Irgendwie schiebt er die senkrecht gestellte Tischplatte, die ihn auf dem Bett einsperren
soll, beiseite und fällt samt der Platte aus ca. Oberschenkelhöhe auf den Boden
– Gesicht voran. Zum Glück hat er nur eine kleine Bremsspur auf der Backe und
keinerlei andere Blessuren. Aber natürlich schreit er wie am Spieß und wir
bekommen einen Riesenschreck.

Nachdem er
eingeschlafen ist und wir gegessen haben, treffe ich mich noch auf ein Bier mit
Karl. In den folgenden 90 min habe ich max. 2% Redezeit. Karl ist nicht nur ein
Anhänger der sog. Perma Culture und lebt ein nachhaltiges Leben, sondern hat
auch ziemlich schräge Geschichten drauf. Er hat 10 Jahre in Thailand gelebt,
musste dann von dort (und vor der Mafia) mehr oder weniger fliehen, versteckt
sich nun an einem einsamen Zipfel von Neuseeland vor dem anstehenden Dritten
Weltkrieg und der CIA und recherchiert den Verschwörungstheorien um 9/11, dem
Verschwinden des Malaysia Airlines Fluges und andern verrückten Dingen
hinterher. Der Monolog langweilt mich aber in keinster Weise. Der Kerl ist
einfach sehr authentisch und unterhaltsam.

9.9. Beim
Frühstücken beobachtet uns eines der Campingplatzpferde durchs Fenster. Die
Zeit bis zu unserem gebuchten Ausflug auf den Farewell Spit überbrücken wir mit
einer Wanderung zum Wharariki Beach, wo wir schon auf dem Weg zum Strand im
Wharariki Stream junge Robben (Seals) sehen. Die Suche nach der Seal Nursery am
Strand bleibt zunächst erfolglos, doch beim Erkunden der Mündung des Wharariki
Stream treffen wir wieder auf die jungen Seals. Es gelingt uns, bis auf
Armeslänge an die Tiere heranzukommen, die immer wieder neugierig die Köpfe aus
dem Wasser stecken. Am Rückweg schauen wir noch mal an den Felsen vorbei, wo
sich die Nursery befinden soll. Das Wasser ist noch weiter zurückgegangen und
tatsächlich springt auf einmal ein junger Seal hinter einem Felsen hervor.

Nach so viel
Tierbobachtungen begeben wir uns zum Tor nach Farewell Spit und warten auf
unseren Tourbus. Als er ankommt haben wir sofort einen Flashback und fühlen uns
nach Coober Pedy zurückversetzt: nur Rentner – und wir. Wir lernen einen
Schotten aus Nelson kennen, der sehr gut Deutsch spricht, weil er
wöchentlich an einem Deutschclub teilnimmt. Der Bus bringt uns rund 25 der 30
km raus auf die Halbinsel aus Sand bis zum Leuchtturm. Unterwegs sehen wir
vereinzelt ausgewachsene Robben am Strand und finden den ein oder anderen
“Schatz”. So schneidet John, unser Guide, einem Stachelrochenskelett
den Stachel ab und übergibt ihn Annette als Souvenir. Auch die Vogelwelt ist
beeindruckend, z.B. die in Pärchen je einen rund 500m langen Strandabschnitt
belegenden Black Oyster Fisher oder die eleganten und schön gefiederten
Basstölpel (Gannetts).

Am
Leuchtturm gibt es dann Tee und Muffins, bevor wir wieder zurückfahren. Am Ende
dann noch mal ein richtiges Highlight: Zum sog. Ocean Beach hinter dem Fossil
Point ist nur wegen Vollmonds und der damit verbundenen stärkeren Ebbe die
Zufahrt mit dem Allradbus für kurze Zeit möglich. Wir parken auf dem Sand
zwischen steilen Felswänden und sind von rund einem Dutzend Seals umgeben, die
uns argwöhnisch beobachten, manche von ihnen robben gen Meer.

Zurück an
unserem Camper beeilen wir uns, ins rund 60 km entfernte Takaka zu kommen, wo
die Familie Boyes – Tui und Trevor mit Tochter Cheryl und ihrem Mann Ian –
schon mit dem typisch neuseeländischen Dinner auf uns wartet: Lamm mit
Minzsoße, Kumaras und Kartoffeln, Erbsen und Karotten. Als Nachtisch: Kiwi
Pavlova.

Wir
quatschen noch bis halb zwölf oder so und gehen dann in unseren Camper, der in
der Hofeinfahrt parkt. Da wir den Internetzugang der Boyes nutzen dürfen, wird
es heute mit dem Zubettgehen etwas später…

10.9. An
diesem Morgen putzen wir Q. zum ersten Mal die Zähne – naja, den sechstel Zahn
und den zweiten Zahn, der bereits durchschimmert. Wir verabschieden uns
herzlich von den Boyes, die uns schnell ans Herz gewachsen sind, und
brechen etwas später als geplant auf. Erster Stopp sind die vor den Toren von
Takaka liegenden Pupu Springs. Diese Quellen sprudeln aus dem Grund eines
unvorstellbar klaren Sees, an dessen Oberfläche man sieht, dass Wasser von
unten an die Oberfläche quillt. Eine etwas längere Fahrt, u.a. durch ein
Obstanbaugebiet, führt uns bis nach Murchison, wo wir an der Buller Gorge
Swingbridge erst selbige in schwindelerregender Höhe überqueren (Lob an
Neddi!), dann einen kurzen Walk durch die dahinterliegende Gegend unternehmen
und zuletzt mit einem Tandem Flying Fox wieder zurück zum anderen Ufer flitzen –
Q. ist dabei vor meiner Brust festgeschnallt. Auf dem weiteren Weg kommen wir
an zwei Stellen, an denen der Highway für ein kurzes Stück einspurig ist (links
Felswand, rechts Buller River), einmal immerhin durch eine Ampel geregelt. Am
Abend erreichen wir den Top 10 Seal Colony Holiday Park in Westport, wo uns Q.
dummerweise ein zweites Mal aus dem Bett fällt. Zum Glück ist auch dieses Mal
nix passiert.

11.9. Es
regnet endlich mal wieder und so schmeißen wir uns wieder komplett in
Regenanzugschale, um die Seal Colony zu besuchen. Zum Glück hört es nach kurzer
Zeit auf und wir können den Anblick der Tiere von der Plattform aus besser
genießen – bis Q. einen seiner Possum-Merino-Handschuhe über die Brüstung
fallen lässt. Naja, muss Superdaddy eben die Felsen hinunterklettern und den
Handschuh retten. Dies führt zu einer überraschenden Begegnung mit einem jungen
Seal, der sich weiter oben in der Böschung einen Ruheplatz gesucht hatte. Dank
der reißfesten Flachspflanzen gelingt auch der Wiederaufstieg nach
erfolgreicher Handschuhbergung.

Da unser
Sprit knapp ist und auf den folgenden knapp 100 km keine Tankstelle kommt,
müssen wir leider noch mal ein paar Kilometer zurück nach Westport zum Tanken.

Die
Küstenstraße Richtung Süden bietet traumhafte Aussichten. Gekrönt wird die
Westküstenroute vorerst durch den Besuch der Pankake Rocks, von denen aus
Annette sogar Delfine im Wasser entdeckt. Wir machen anschließend noch ein
Päuschen im angeschlossenen Bistro und kaufen noch ein paar schöne Souvenirs
(u.a. Schaf für Q., Handschuhe für Muttern).

Greymouth
besitzt tolle alte Häuser, ist für uns aber trotzdem nicht mehr als ein Stop
beim Supermarkt, um wieder aufzustocken.

An diesem
Abend halten wir zum Übernachten am DOC-Campground Lake Ianthe, wo wir die
Brüder Greg und Alex aus Frankreich kennenlernen. Sie sind mit Zelt und Fahrrad
unterwegs – seit ca. drei Jahren. Nach Südostasien und Australien beradeln sie
nun Neuseeland, bevor es nach Südamerika weitergeht.

12.9. Frühe
Weiterfahrt (9 Uhr) zum Franz Josef Gletscher, es schüttet und die Sicht ist
schlecht. Wir entscheiden uns trotzdem für die Wanderung zur Gletscherzunge und
laufen am Flussbett des Gletschers durch Geröll zum Ende des Gletschers. Am
Rückweg hilft Jochen der Francokanadierin Marie den Berg hinunter und wir
laufen Hand in Hand gemeinsam zurück zum Parkplatz. Als wir losfahren wollen,
entdecken wir einen seltenen Kea auf unserem Dach und machen schnell noch
einige Fotos. Jochen ist sich sicher, dass es sich bei dem vorliegenden
Exemplar um keine endemische Art handeln kann und der Vogel einem australischen
Wanderzirkus entflogen sein muss. Vogelkundlerin Neddi überzeugt ihn dann
schließlich doch, dass es sich um den einheimischen Kea gehandelt hat (a
fed Kea is a dead Kea).

Das Wetter
bleibt katastrophal, also Weiterfahrt vorbei an Fox Glacier über Haast und
Haast Pass (Baustellenampel!), am Lake Wanaka entlang bis Wanaka. Wir müssen
uns sputen, da der Haast Pass ab 17:00 Uhr bis zum nächsten Morgen gesperrt
ist. Am Top 10 Holiday Park in Wanaka können wir wieder mal waschen und die
Wäsche anschließend im Skikeller bzw. -trockenraum aufhängen, da die Skisaison
zu Ende geht und der Trockenraum kaum mehr für Skier usw. genutzt wird.

13.9. Wir
sammeln die Wäsche ein und fahren erstmal bis Cromwell, wo wir uns den urigen
Historic Precinct ansehen, d.h. 7 Häuser, die noch aus dem 19. Jhd. stammen und
einem Stauseeprojekt in den 80ern zum Opfer gefallen wären. Um sie zu retten
wurden sie Stein für Stein abgetragen und einige Meter höher oberhalb des neuen
Seeufers wieder aufgebaut. Wir kehren dort noch auf ein klitzekleines zweites
Frühstück ein, um dann durch die wunderschöne, von Schieferstein durchzogene
Landschaft von Central Otago unsere Reise Richtung Dunedin fortzusetzen.

Dort
angekommen buchen wir beim beim iSITE für den nächsten Tag
“Tierbegegnungen” auf der Otago Peninsula und parken unseren
Campervan dann an der Market Reserve entlang der Princes Street, wo man zum
Campen stehenbleiben darf. Praktisch, denn von hier aus ist man in ein paar
hundert Metern in der Innenstadt. Wir machen noch ein bisschen Sightseeing und
Annette kauft sich im Räumungsverkauf der australischen Marke ‘Mountain Designs’
eine neue Jacke. Anschließend geht es auf ein schottisches Abendessen ins
gehobenere Lokal ‘Scotia’. Der Haggis, die Scallops, das Venison und der
Whitebait sind vorzüglich. Aber zum Dessert ziehen wir weiter in The Terrace,
wo wir uns das Rugby-Spiel NZL vs. RSA ansehen. Uns geht es eigentlich nur
darum, den Haka-Tanz der All Blacks mal zu sehen. Das Spiel an sich ist sowieso
schwer zu durchblicken…

Nach
leckerem, zuckersüßem Dessert sowie einem ganz knappen Sieg der All Blacks
trappeln wir mit unserem schlafenden Kind zurück zum Camper und zu unserer
ersten Innenstadt-Übernachtung.

14.9. Ich
hab Geburtstag! Noch ein kleiner Stopp an der sehenswerten Dunedin Railway
Station und los geht’s auf die Otago Peninsula. Erstes Ziel dort ist das
einzige Schloss Neuseelands, nach europäischen Maßstäben eher ein Schlösselein.
Das Larnach Castle besitzt aber einen hübschen Garten und so lustwandeln wir
ein wenig.

Weiter
geht’s zur Sandfly Bay, wo wir aufgrund der knappen Zeit die sandige
Böschung regelrecht hinunterrennen (5 min), um die dort am Strand faulenzenden
Seelöwen zu bewundern und zu fotografieren. Den steilen Sandhang rauf brauchen
wir dann 15 min. Dann weiter zur Royal Albatross Colony mit dem speziell
eingerichteten Beobachtungshäuschen. Leider ist heute nicht viel los in der
Kolonie, aber wir werden trotzdem Zeugen eines kurzen Fluges und der
beindruckenden Landung eines Albatrosses. Nächste gebuchte
“Tierbegegnung” ist der Penguin Place. Wir fahren mit einem Bus
zur Küste und sehen nicht nur Seals und ein paar kleine blaue Pinguine in den
vorbereiteten Nesthöhlen, sondern von den Unterständen und
“Schützengräben” aus auch die größeren Yellow Eyed Penguins aus
wenigen Metern Entfernung. Letzte “Show” ist dann das Anlanden der
Little Blue Penguins nach Sonnenuntergang gleich unterhalb des Albatross
Centre. In mehreren Wellen im Abstand von einigen Minuten und jeweils in
Grüppchen kommen die nur 25 cm großen Vögel angeschwommen/ angetaucht,
watscheln an Land und suchen ihr Nest auf. Im von den Rangern eingeschalteten
Dämmerlicht werden die Fotos nicht besonders gut, aber so etwas mitzuerleben,
ist allein schon klasse. Alles in allem ein tierischer Tag, der eines 34.
Geburtstags mehr als würdig ist. Es ist schon fast 20:00 und wir können nicht
mehr allzu weit fahren. Also übernachten wir noch mal kostenfrei in Dunedin,
dieses Mal zur Abwechslung aber direkt am Rugby Oval hinter dem Kensington Pub.
Die ständig ausfallende, bei < 10 Grad Celsius aber dringend benötigte
Standheizung, kann zum Glück mit Hilfe des Hotliners Dustin (nicht Bastian),
den ich an seinem Akzent sofort als Deutschen enttarne, wieder in Gang gesetzt
werden (Hauptschalter aus und wieder an).

15.9.
Sonnenschein! Und wir kommen um 8:45 schon los – neuer Rekord. Bevor wir
Dunedin verlassen, halten wir noch kurz an der mit 38 Grad steilsten Straße der
Welt (Baldwin Street). Dann machen wir uns auf die zunächst sehr sehenswerte,
später etwas eintönige, im letzten Abschnitt aber wieder spektakuläre
Weiterfahrt zum Lake Tekapo im McKenzie Highcountry. Unterwegs halten wir nur
an den Moeraki Boulders. Außerdem sehen wir während der Fahrt endlich mal
schneebedeckte Gipfel, nicht nur Wolken.

Bei der
Ankunft in Tekapo ist es allerdings extrem windig, der geplante Flug mit einem
Heli zum Mount Cook und den Gletschern unmöglich. Auch ist die Sicht in den
Bergen zu schlecht. Wir wollen es morgen noch mal probieren.

Zum Trost
essen wir bei MacKenzies Rump Steak auf dem heißen Stein. Quentin schmeckt das
natürlich auch. Der Ausblick auf den See ist schon vom Restaurant aus toll, vom
Ufer aus aber noch viel besser – und das, obwohl Wolken an den Bergen hängen.

Wir checken
am Campingplatz ein und bekommen einen der letzten Plätze mit Seeblick. Auf der
gesamten Reise war kein Campingplatz so voll wie dieser hier.

Praktischerweise
liegen die örtlichen Hot Pools und eine Tubing-Anlage, wo man auf Gummireifen
den schneebedeckten Hang hinunterrutschen kann, nur rund zweihundert Meter
entfernt. Und so kommen alle auf ihre Kosten. Auch wenn der Schnee der letzte
auf dieser Höhe ist und schon seit rund vier Wochen als Piste herhalten muss,
macht es doch viel Spaß, zumal dies wieder ein passender Einsatzort für die
GoPro Kamera ist.

Nach ca.
einer halben Stunde gehen wir nach drinnen und in die rund 38 Grad warmen Hot
Pools. Quentin zeigt dort wieder eine ungeheuere Ausdauer und plantscht
bestimmt eine Stunde lang ohne Pause, krabbelt am Beckenrand entlang, zupft an
nahen Pflanzen und es scheint ihm dabei niemals kalt zu werden, auch wenn er
oft minutenlang nur bis zum Bauch im Wasser steht. Immerhin hat es draußen nur
rund 8 Grad!

Zurück am
Camper schläft Q. dann doch völlig erschöpft ein und wir brutzeln noch Burger –
bei Nieselregen und einstelligen Temperaturen.

16.9. In der
Nacht hat mal der Regen geprasselt, mal hat es wieder stark gewindet. Auf jeden
Fall ist das Wetter auch heute nicht besonders berauschend. Um 9:30 schauen wir
noch mal bei Air Safaris vorbei, werden aber auf 13:30 vertröstet.

Wir
überbrücken die Zeit zuerst mit einem Besuch der Kirche des guten Hirten, die
malerisch am See gelegen ist, und dann mit einem Ausflug zum gleich neben dem
See liegenden Mt. John, der bei gutem Wetter wohl eine unbeschreibliche 360
Grad Aussicht bietet. Uns hingegen erwartet ein Schneesturm, nachdem das
Thermometer innerhalb weniger Minuten von 7 auf 1 Grad gefallen ist.

Zurück im
Ort – es hat aufgehört zu schneeregnen und es sieht aus, als könnte es
theoretisch und mit geringer Wahrscheinlichkeit doch noch aufklären – nutzen
wir die Zeit bis 13:30 zum Packen des ersten Reiserucksacks. Schließlich bleibt
uns nur noch ein Tag bis zur Rückgabe unseres Campers. Dann die endgültige
Gewissheit, dass heute kein Flug mehr stattfinden wird. Ein wenig geknickt
setzen wir uns in Bewegung Richtung Christchurch. Aber schon nach wenigen Metern
fällt unser Blick wieder auf das Seepanorama. Im Hintergrund scheint die Sonne
auf die Berge. Wir beschließen, noch mal bei der Kirche zu halten, die Aussicht
zu genießen und ein paar Fotos mit Sonne zu machen. Dann das Gedankenspiel,
dass wir es ja doch rechtzeitig nach Christchurch zur Abgabe schaffen, wenn wir
noch eine weitere Nacht bleiben, um vielleicht doch noch fliegen zu können. Wir
sind uns schnell einig, dass wir es versuchen sollten. Also zurück zu Air
Safaris und für den nächsten Tag um 10:00 angemeldet. Jetzt heißt es Daumen
drücken.

Nun erst mal
wieder zurück zum Campingplatz, erneut einchecken und dann in den Ort zurück.
Wir spielen heute nämlich das erste Mal, seitdem wir uns kennen, Minigolf. Und
Tekapo bietet 18 Bahnen mit lokalen Mottos der MacKenzies – sehr cool!
Natürlich gewinnt der Athlet von uns beiden, während Quentin das ganze Spiel
argwöhnisch beobachtet. Nach dem Spiel noch ein kleines bisschen
Souvenirshoppen (Kiwi-Stofftier für Q., Kiwi-Schokolade für Papa) und eine
kurze Einkehr zum Tee, dann geht es zurück zum Camper. Am letzten Campingabend
gibt es Lammrippchen vom BBQ. Es regnet heute wenigstens nicht drauf. Wir
packen und putzen anschließend weiter und genießen nach getaner Arbeit noch
beim sog. Star Gazing den unglaublichen Nachthimmel mit unzähligen Sternen und
der Milchstraße. Sowas geht nur in einem Dark Sky Reserve wie hier. Vor dem
Zubettgehen zocke ich Neddi noch bei Mau Mau hab. Die Karten haben wir in den
letzten 3,5 Wochen noch nicht angefasst. Jetzt war es einfach an der Zeit.

17.9. Es ist
überwiegend bewölkt und nicht gerade vielversprechend. Aber wir halten an
unserem Plan fest, packen, putzen und sind um 9:30 bei Air Safaris. Die Piloten
erklären über Funk, dass es hier zwar nicht so toll aussieht, im Nationalpark
Mount Cook aber aufreißt. Wir sollen zum Airport kommen. Dieser ist wirklich
schnuckelig klein und gehört Air Safaris ganz allein. Ein Pilot erklärt, dass
es auf den Wetterkameras im Park echt gut aussieht und wir tatsächlich fliegen
werden – yippieh!

Letzten Endes
sind wir 9 Deutsche plus Pilot. Letzterer hat glücklicherweise nichts dagegen,
meine GoPro an der Frontscheibe zu montieren. Was die Kamera in den folgenden
rund 55 Min. aufnimmt und unsere Augen sehen, ist fantastisch. Gletscherseen
und -zungen, Geröllfelder, Eisfälle und als Highlight, nachdem wir über den
Wolken fliegen, die Gipfel von Mount Cook und anderen Bergen. Wir blicken bis
zur Westküste, die wir noch vor wenigen Tagen mit dem Camper entlanggefahren
sind, und auf den Franz Josef Glacier, bis zu dessen Zunge wir gewandert sind.

Das ist
wirklich ein krönender Abschluss unserer Reise. Annette ist überglücklich,
Quentin nach 25 Minuten eingeschlafen.

Jetzt aber
hurtig nach Christchurch. Wir müssen spätestens um 15:30 den Camper zurückgeben.
Dies gelingt uns auch und Gazza vom Shuttleservice bringt uns ins Novotel am
Cathedral Square direkt im Zentrum, besser gesagt in das, was davon noch übrig
ist. Was wir an diesem Abend sehen und dabei fühlen, ist schwer zu beschreiben.
Die Beben von Sept. 2010 und Feb. 2011 haben unvorstellbare Schäden
hinterlassen. Wo viktorianische Gebäude standen, gibt es jetzt planierte
Schotterflächen. Mitten im CBD reihen sich Geisterparkhäuser aneinander, die
nicht mehr befahren werden können. Ladenzeilen, die wegen Einsturzgefahr
gesperrt sind. Sockel, deren Statuen fehlen, weil sie herabgestürzt sind. Und
mittendrin die Cathedral, stark einsturzgefährdet und von einem Stahlgerüst
flankiert, das Schäden in der Umgebung verhindern soll, falls es tatsächlich zu
einem Einsturz kommt. Das alles erinnert uns ein wenig an Bosnien, nur dass die
Schäden nicht kriegsbedingt, sondern erdbebenbedingt sind.

Aber
irgendwie herrscht auch positive Aufbruchsstimmung. Die Mall Re:Start
besteht aus ausgebauten Schiffscontainern, die farbenfroh angestrichen sind.
Graffitis, Werbeplakate und Kunstprojekte erinnern zwar auch, betonen
aber vor allem den Wiederaufbau, mit Stichwörtern wie z.B. “chch 2.0”
oder eben dem Namen der o.g. Mall. Außerdem wird überall gebaut. Die Arbeiter
sind bis Sonnenuntergang aktiv, überall Kräne und Gerüste.

Wir
schlendern durch diese surreale Szenerie, schauen uns ein paar beschädigte Sehenswürdigkeiten
an, aber auch welche, die durch die Katastrophe erst entstanden sind, wie die
Ersatzkirche aus Pappröhren oder die 185 empty seats, die an die 185 Opfer des
Bebens von 2011 erinnern.

Unser Weg
führt uns dann zu Pomeroy’s, einem urenglischen Pub mit Restaurant. Während in
der Bar ein Jazz Jam stattfindet, genießen wir im Restaurant Pork Crackling mit
Apfel-Zimt-Mus, Bacon-Seafood-Chowder, Rinderbäckchen und Bratwürste NZ Style.
Die Bratwürste stammen aus Nelson and der Tasman Bay, wo es viele Deutsche,
u.a. einen Metzger gibt. Dem Geschmack nach sind sie von ihm. Das ganze Gericht
ist lecker, aber die Kombination mit Apfel-Relish und sautierten Zwiebeln
ungewöhnlich.

Nach diesem
tollen Abschiedsessen spazieren wir zurück ins Hotel. Auf dem Weg entdecken wir
noch die Cathedral Junction, eine kleine Mall, durch deren überdachten Innenhof
die Straßenbahn fährt.

18.9. Die
Heimreise beginnt. Wir stehen zeitig auf, packen wieder mal, und lassen uns
dann von Gazza zum Flughafen bringen. Der ist aus unserer Sicht nicht größer
als der Nürnberger, die Liste der Flüge sehr überschaubar. Mit etwas Verspätung
heben wir ab und Quentin schlummert kurz darauf in meinen Armen ein, nicht ohne
vorher mit einer der hübschen singapurischen Stewardessen anzubandeln. Da es
dieses Mal ein Tagesflug ist, schläft er nicht soviel wie auf den Flügen nach
NZ, aber er ist wieder superbrav, sitzt in einem eigenen Sitz neben uns, da
dieser frei war, und futtert alles in sich rein. Danach flitzt er fast die
gesamte Flugzeuglänge entlang durch den Gang bis zu seiner neuen
Stewardessenflamme.

Nach der
Ankunft in Singapur sind wir auch schnell im Crowne Plaza, da dieses quasi im
Flughafen eingebettet ist. Annette springt noch schnell in den Pool, Quentin
und ich genießen den Luxus unseres Zimmers.

19.9. Der
Tag beginnt mitten in der Nacht, da Quentin Jetlag-bedingt ab ca. 4:00 nicht
mehr schlafen kann. Irgendwie schaffen wir es aber, die Zeit bis zum
Luxusfrühstücksbuffet, auf das wir uns so gefreut haben, zu überbrücken. Neben
verschiedenen Leckereien darf Q. auch zum ersten Mal Vegemite probieren. Er
verzieht das Gesicht, schluckt es aber wie ein echter Aussi runter.

Der Rest des
Tages besteht aus erholsamem Rumgammeln im Zimmer, im Pool und in der Club
Lounge des Hotels, in die wir uns für die Zeit zwischen Check-out um 12:00 und
unserem Flug um 23:00 eingebucht haben. Wir verfolgen derweil die Nachrichten
über die Auszählung zum letzten Endes negativ ausgefallenen Referendum zur
Unabhängigkeit Schottlands. Und auch hier essen wir noch mal sehr lecker vom
Buffet, bevor wir aufbrechen und uns vor dem Abflug noch drei der Gärten des
Changi Airport ansehen (enchanted, orchid und butterfly garden).

20.9. Wir
schlafen alle drei sehr viel während des Fluges, auch wenn Q. nachts um 3:00
eine halbe Stunde Terror macht, bevor er erneut einschläft. Aber über 30 min
Plärren bei in Summe ca. 45h Fliegen während der gesamten Reise werden wir uns
nun wirklich nicht beschweren. Q. verschläft auch den morgendlichen Flug von
FFM nach NBG, wo uns Silvia um 8:00 abholt und nach Hause bringt. Sie hat
Brötchen, Wurst und Käse dabei und es gibt erst mal ein ordentliches Frühstück.
Wir sind wieder zu Hause.

Fazit: Vier
wunderschöne Reisewochen liegen hinter uns dreien. Wir haben viel gesehen und
erlebt, das Wetter hin und wieder verflucht, nette Menschen kennengelernt,
einen alten Freund wieder getroffen, und vor allem die gemeinsame Zeit mit
unserem voll reisetauglichen Sohn in vollen Zügen genossen.

Hongkong hat
uns sehr gut gefallen und wir haben uns ein wenig an Singapur erinnert gefühlt.

Macau war
nett, mal gesehen zu haben. Hier werden uns vor allem die Hitze und die
Selfie-Paparazzis in Erinnerung bleiben.

Neuseeland
hatte zunächst einen schweren Stand bei uns, da wir als Aussie-Fans natürlich
stets den Vergleich mit Australien gesucht haben. Das funktioniert aber nicht
und wäre vor allem NZ gegenüber unfähr. Diese beiden Länder haben zwar die ein
oder andere Gemeinsamkeit, sind in Bezug auf Landschaft, Flora und Fauna aber
grundverschieden. Sie haben beide ihre Reize und wir bereuen in keinster Weise
die Entscheidung für unser Reiseziel.

Mal sehen,
wohin es uns als nächstes treibt. Afrika würde uns schon sehr reizen, für
nächstes Jahr sympathisieren wir allerdings gerade mit Schottland. Auch eine
Tauchreise wäre mal schön. Wir werden sehen. Zu Hause versauern werden wir auf
jeden Fall nicht.



Unterstützt Annette!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, June 29, 2014 22:37:08

Hallo, liebe Leser meines Blogs!

Mit einigen von euch habe ich ja regelmäßig persönlichen Kontakt oder Facebook sorgt für entsprechendes Info-Update.
Darum möchte ich hiermit vor allem diejenigen von euch ansprechen, die noch nicht auf anderem Wege mitbekommen haben, dass meine liebe Annette einen Shop bei DaWanda eröffnet hat, wo man Handgemachtes für Mama, Papa und Baby findet.

So, jetzt wisst ihr es alle!

Nu’ mal Spaß beiseite: Es wäre unglaublich toll, wenn ihr alle mal auf der Facebook-Seite zu Annettes Shop vorbeischaut und auf “Gefällt mir” klickt und vielleicht sogar einen ihrer Beiträge teilt.

Das gesamt Angebot findet ihr in Annettes DaWanda-Shop.

Vielen Dank auch im Namen von Annette und unserem Schnullerkettenmodel Quentin!



Elternzeit Monat 1 – Eintrag 3

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, June 25, 2014 23:34:07

Der Vollständigkeit halber hier auch noch ein paar Worte zu den letzten 10 Tagen meines ersten Elternzeitmonats, auch wenn die schon wieder vier Wochen zurückliegen. Das nennt man zeitnahes Bloggen…

Mit der Oma als Babysitter konnten Annette und ich dann auch endlich mal tauchen gehen. Für mich ging es dabei sogar zu einem Wrack bis auf 36 m Tiefe.
Und natürlich waren auch diese Tage wieder geprägt von “Hausarbeiten” (z.B. Dachreinigung) und Restauranttesten (Konoba Batelina!!!).

Dann ging es für mich für eine Woche zum Segeln durch die Kornateninseln mit den Siemens-Kollegen aus Russland, Tschechien und Österreich. War ‘ne super Sache, die ich unbedingt mal mit Frau und Kind wiederholen möchte.

Naja, dann sind da am vorletzten Tag noch die andere Oma und der Pfeiferdeckel-Opa gekommen und dann waren die fünf Wochen auch schon um.

Fazit: Liebe Papas, Elternzeit unbedingt nehmen!!! War ‘ne tolle Zeit und ich freue mich schon riesig auf den zweiten Monat. Dann geht es im August/ September mit Mr. Q nach Hongkong und Neuseeland.



Elternzeit Monat 1 – Eintrag 2

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, May 19, 2014 18:07:47

Drei Wochen auf dem Balkan liegen nun schon hinter uns. Von “auf der faulen Haut liegen” kann allerdings keine Rede sein: Renovierungsarbeiten (“Ich kann jetzt Rauputz!”), unzählige Behördengänge, ein 5-Tages-Trip zu Freunden nach Zadar im südlichen Kroatien sowie nach Visoko und Kakanj bei Sarajevo (“Dann gibt es eben Lamm!”) – wir sind 2 Tage vor der großen Flut aus Bosnien abgereist -, neues Schlafzimmer eingerichtet, aufwändige Werbefotos vom Haus gemacht, aufgeräumt usw.
Enspannung bieten uns neben Plants vs. Zombies 2 die gemütlichen Runden mit Nachbarn und Freunden Armend Tanushaj(https://www.facebook.com/#!/restaurant.fontanamedulin?fref=ts) und Natascha Braikovic (http://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g608707-d4440571-Reviews-Salt_pepper-Medulin_Istria.html) und das gute Essen hier.
Und natürlich macht uns unser Sonnenschein Mr. Q jeden Tag viel Freude. Er wächst, gedeiht und lernt täglich neue Dinge.
Morgen kommt dann die Hallo-Hallo-Oma, sodass wir einen Babysitter haben, um auch mal Tauchen gehen zu können.



Elternzeit Monat 1 – Eintrag 1

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, April 30, 2014 12:57:49

Seit Sonntag Abend sind wir hier in Medulin (www.jochenkoch.de) und genießen bis zum 1. Juni meinen ersten Elternzeitmonat. Quentin fühlt sich pudelwohl, schläft wie immer durch und macht uns viel Freude.

Gerade eben hat er seinen ersten Brei gegessen – ohne Gezeter und gierig ohne Ende. Ganz die Mutter eben… smiley
Wir sind stolz auf unseren kleinen Allesfresser!



Zeit…

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, April 02, 2014 21:18:12

…hatte ich in den vergangenen Monaten wirklich nicht viel – zumindest keine Freizeit.
Daher gab’s auch keine Blogeinträge. Eine Sache möchte ich hier aber unbedingt festhalten: Vom 7. bis 9. März war Gautier bei uns – der verlorene Sohn ist heimgekehrt. smiley


Und hier der Grund für meine knappe Freizeit: Das Automotive-Messemodell am Siemens Stand der Hannover Messe 2014, für das ich die Gesamtprojektleitung innehabe. Der Film zeigt ein Rendering der Anlage. Ab kommendem Montag können die Besucher sich das gute Stück live und in Action ansehen.

//www.youtube.com/embed/NL9trXVtGos?feature=player_detailpage



Quentin Koch – 100 Tage in Amt und Würden

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, February 09, 2014 09:32:03

14 Wochen klingen noch relativ wenig, 100 Tage sind aber doch eine stolze Zahl, die ja u.a. in Managementfunktionen oft als Stichtag für die erste Zwischenbilanz dienen. Mama und Papa managen den kleinen Quentin scheinbar recht gut, da er prächtig wächst und gedeiht.
Gerade in den vergangenen zwei Wochen hat sich Einiges getan, weshalb es mal wieder Zeit wurde für einen Blogeintrag.

1. Mister Q’s erster Winterurlaub
Eine Woche Obertauern in der letzten Januarwoche im Hotel Alpina gaben ihm Gelegenheit, sich schon mal an den Schnee zu gewöhnen. Dazu gehört natürlich die richtige Ausrüstung:


2. Schlaf, Kindlein, schlaf!
Ab der ersten Nacht in Obertauern (25. auf 26.1.) schläft Quentin quasi durch. Allerdings wird er immer in den Morgenstunden so ab 5 oder 6 Uhr etwas unruhig. Und so haben wir es dieses Wochenende mal ausprobiert, ob er nicht vielleicht besser schläft, wenn er in seinem eigenen Bettchen in seinem eigenen Zimmer schläft. Ergebnis: funktioniert perfekt – und zwar komplett ohne Schnuller!
Hier der glückliche Quentin nach seiner ersten Nacht im Bett für große Jungs:


3. Hilfe, ich wachse!
Quentins Wachstum hat ein erstes Opfer: Der Stubenwagen – übrigens Annettes Kinderwagen von 1982 – ist zu klein und hat ausgedient. So konnte Quentin gestern in seinen neuen Lauf- bzw. vorerst noch Liegestall einziehen, den er von Tante Ramona und Onkel Moritz bekommen hat:


Auf die nächsten 100, 1000, 10000 usw. Tage!



Quentin ist jetzt 9 1/2 Wochen alt

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, January 06, 2014 14:37:47

Quentin hat sich prächtig entwickelt. Sein Geburtsgewicht betrug 2870g bei 50cm Körperlänge. Mittlerweile sind wir bei ca. 5700g und rund 60cm!!! smiley

Diesen Freitag wird Quentin schon 10 Wochen alt und es wird Zeit, sich bei allen Schenkern zu Geburt und Weihnachten zu bedanken. Daher hier ein Foto von Mr. Q mit einigen seiner Geschenke. Der ein oder andere findet sein Präsent hier bestimmt wieder.


Mit frischgebadeten Grüßen

Euer Mr. Q


P.S. In den zwei Wochen über den Jahreswechsel hatten wir eine tolle gemeinsame Zeit. Jetzt muss Papa wieder zur Arbeit, aber wir freuen uns schon auf eine Woche Skifahren Ende Januar und natürlich die zwei Elternzeitmonate von Papa im Mai und einem noch zu bestimmenden zweiten Monat. smiley



Quentins Papa ist online!

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, November 27, 2013 22:12:13

Auch zur SPS IPC Drives 2013 hatte ich wieder die Ehre, den Siemens Messestand per Videostandrundgang vorzustellen. Dank Alex, Martin, Markus, Werner und Jessy von Comtec hat es auch dieses Mal wieder viel Spaß gemacht – im fünften Jahr meiner Siemens-Moderatorenkarriere. smiley
Enjoy!

//www.youtube.com/embed/cq5w6A0WccE?feature=player_detailpage
English version: http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=v7YNxuj-QQc



Quentin ist online!

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, November 04, 2013 22:51:30

Um später mal ein würdiger Nachfolger für seinen kameraerprobten Vater zu werden, hat sich Quentin im Alter von 40 Stunden zu seinem ersten professionellen Photo Shooting begeben. smiley

Die wichtigsten Daten zur Geburt gibt’s unter Babygalerie Klinikum Nürnberg Süd.



Quentin ist da!

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, November 01, 2013 16:13:16

1+1=3 q.e.d.
Und der Beweis kam rund 4 Wochen zu früh am 01.11.2013 um 00:46 im Südklinikum Nürnberg, heißt Quentin, wiegt 2870g und ist 50cm groß.

Mama und Bub sind wohl auf und werden rund um die Uhr durch Papa betreut – Rooming-In für Daddies sozusagen. smiley


P.S. Nein, er wird (noch) nicht von Hipp gesponsert.



GoBirthday, GoPro!

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, September 16, 2013 19:21:01

Jetzt bin ich einer der bestausgerüsteten Action Cam Operator von der ganzen Welt:

Floaty Backdoor, Chest Mount Harness, Flat + Curved Adhesive Mounts, Suction Cup, Bag Pack, Akku, POV Case.

Danke, Annette, Ramona & Moritz!



Ein denkwürdiger Tag

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, September 07, 2013 21:21:23

Heute haben wir die Inselesse und die Küche verkauft. Damit kann das Kapitel “Schnieglinger Straße” endgültig abgeschlossen werden. smiley

P.S. Außerdem war ich mit dem Touran bei Mr. Wash, mit Annette auf dem Baby Basar in Burgfarrnbach, wir haben mit dem Maler die Renovierung von Quentins Zimmer durchgesprochen und waren außerdem auf dem Büchenbacher Weiherfest.



Reisebericht Nordosteuropa Teil 2

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, July 31, 2013 21:31:11

Eine Woche Relaxen in Näset
am Rosjön See
in einem Ferienhaus. Ruhe und Entspannung (und das Fehlen
einer Internetverbindung) können so schön sein. Ein Tagebuch der heilsamen
Langeweile:

Sa. 20.7.

Ankunft gegen 16:00 – Lars zeigt uns das Nötigste – wir
fahren eine Runde mit dem Ruderboot raus – lesen noch ein bisschen “am
Strand” – ich genieße ein litauisches Bier – es gibt Spaghetti mit Lachs
und Dill zum Abendessen (und lettische Gurken mit Dill)

So. 21.7.

Wir schlafen lange und lesen noch im Bett – gegen 12:00
fahren wir los, um Eksjö zu erkunden und Würmer zu kaufen – Würmer gibt’s erst
morgen wieder im Angelladen – wir probieren es mit Mais und Speck für die
Köderfische und mit Blinkern für den Hecht – ohne jeglichen Fang fahren wir
zurück – dafür bin ich beim Schnorcheln mit der GoPro um so erfolgreicher:
Muscheln, Krebse, Barsche – Annette macht frittierte Kartoffelecken à la Dedy
(unser Koch auf Bali), dazu Hering in Senf-Dill-Soße (und lettische Gurken mit
Dill) – noch ein paar Aufnahmen vom See in der Dämmerung (auch um Mitternacht
ist es noch nicht völlig dunkel!)

Mo. 22.7.

Sehr lange ausschlafen – Frühstück kurz vor 12:00 beendet –
Neddi schläft gleich noch mal für zwei Stunden ein – endlich Würmer kaufen in
Eksjö (und nach zwei Tagen doch mal wieder Verbindung mit dem Internet, vor
einem Hotel stehend auf der Straße) – Angeln auf Köderfische vom Land aus und
vom Boot (3 Treffer, einer nach 5 min tot), alle taufe ich Uwe (Barsch-el) –
nach dem Grillen (Köttbullar, Spare Ribs, Mais) wieder mit dem Boot raus, um zu
Blinkern und einen der Uwes am Rücken aufgespießt als Hechtköder zu verwenden –
ich finde das fürchterliche Tierquälerei und beide Uwes werden nach einiger
Zeit wieder freigelassen – in Zukunft fangen wir Fische nur noch direkt mit
Ködern wie Brot, Mais und notfalls Würmern oder halt mit Blinkern

Di. 23.7.

Auf zur Elchsafari in den Älgpark nach Tuna – wir nehmen
tolle Fotos, viele Elchknutsche und einen Latz für Quentin mit nach Hause – am
Rückweg Stopp beim Katthult Hof; schöne Erinnerung an die Michel-Serie – in
Hult dann noch kurzer Halt bei Smålands Delikatesser (bald starten wir unser
neues Online-Album „Eat & Travel“) – haben dann noch die überlebenden
Würmer wieder freigelassen

Mi. 24.7.

Tagesaufgabe: Nichtstun – d.h. frühstücken, lesen,
schwimmen, grillen, angeln (nur mit Blinker und natürlich erfolglos), auf den
See starren – und nicht zu vergessen: Zeit miteinander verbringen und reden –
ein sehr schöner Tag

Do. 25.7.

Ewig lange schlafen, frühstücken, lesen – allmählich werden
wir träge und faul – sehr schön! – noch mal nach Eksjö zum Einkaufen, letzte
Souvenirs besorgen, über Internet (stehend auf der Straße) schon mal ein Hotel
für Kopenhagen gebucht – nach über 25 Grad gestern und heute gab es gegen Abend
ein Gewitter, nachdem es angeblich den ganzen Juli noch nicht geregnet hatte

Fr. 26.7.

Na was wohl: lange schlafen usw. – leider aber auch erste
Reinigungs-/ Einpackarbeiten, da es morgen weiter und allmählich Richtung
Heimat geht – abends Bauchbeobachtung auf dem Sofa: Quentin a.k.a. Mr. Q
traktiert Annette nun mit schöner Regelmäßigkeit von innen, was man von außen
nicht nur spüren, sondern sogar sehen kann!

Sa. 27.7.

Abfahrt: Auf dem Weg zu Mamas Jugendfreundin Ann-Marie in
Bjärnum noch ein kleiner Umweg über das Glasriket Outlet in Kosta (viel zu
teuer, deshalb doch kein Glas gekauft), abends weiter nach Kopenhagen – toller Ausblick
vom 14 Stock des Hotels

So. 28.7.

Sightseeing Kopenhagen – Zwischenstopp in Büdelsdorf bei
Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal bei der Nichte des im 2. Weltkrieg
abgeschossenen Piloten, mit dem meine Oma mal verlobt war (crazy world!) –
Nachtquartier bei meinem lieben Freund Frank und seiner Doreen in Hamburg

Mo. 29.7.

Ab nach Hause! Schön war’s!



Reisebericht Nordosteuropa Teil 1

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, July 19, 2013 00:25:35

Nach fünf Tagen und 2500 km sind wir am Dienstag Abend im lettischen Riga angekommen. Zuvor hatten wir uns in Polen die Altstadt von Poznan und den Nationalpark Bialowieza nahe der weißrussischen Grenze angesehen. Außerdem waren wir in der litauischen Hauptstadt Vilnius, der Küstenstadt Klaipeda und auf der Kurischen Nehrung gewesen (von da aus wären es nur noch 85 km ins russische Kaliningrad gewesen).
Wir haben dabei nicht nur viele Kilometer Straße gesehen, sondern auch viele freundliche Menschen, wunderschöne Natur und faszinierende Tiere (u.a. Störche, Fuchs, Elch). Besonders in Polen haben wir uns bei diesem zweiten Besuch im Nachbarland wieder sehr wohl gefühlt.

Am Mittwoch ging es dann nach einer Besichtigung der Altstadt von Riga mit der Fähre weiter nach Stockholm. 18 Stunden später hatten wir auch schon schwedischen Boden unter den Füßen/ Rädern, den wir am Donnerstag Nachmittag weiter erkundeten.
Annette hält sich mit Babybauch ganz tapfer, aber die Füße machen allmählich schlapp. Daher ist es ganz gut, dass wir nur noch am Freitag zu Fuß die Stockholmer Altstadt Gamla Stan durchwandern. Am Samstag geht es dann nämlich auf gen Südschweden, wo “unser” Ferienhaus auf uns wartet und mit ihm etwas ruhigere Tage – nicht nur für Annettes Füße.

Kleines Kuriosum: In Stockholm habe ich eine ehemalige Siemens-Kollegin getroffen, die derzeit andernorts in Schweden studiert und auch nur zufällig in Stockholm war – die Welt wird halt immer kleiner…

Und überall war unser Quentin schon mit dabei, wie dieses Bild von den Dünen auf der Kurischen nehrung zeigt. smiley



Neue Liebe rostet nicht

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, June 20, 2013 23:49:23

Meine neue Liebe rostet nicht: Die GoPro HERO3 ist nämlich bis zu 60m wasserdicht und ist überhaupt sehr robust. Ich liebe mein neues Spielzeug!
Jetzt muss ich mir nur noch ein paar Extremsportarten zum Hobby machen und dann kann ich auch so tolle Videos drehen:
https://youtube.com/watch?v=A3PDXmYoF5U%3Ffeature%3Dplayer_embeddedNaja, für’s Erste tut’s das Stadionbad auch:



3. HZT

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, June 04, 2013 07:56:07

Liebste Annette,

alles Gute zu unserem dritten Hochzeitstag! Hab Dich ganz doll lieb und freue mich jeden Tag über Deinen immer größer werdenden Babybauch.

@RoW (rest of world): heute nix Spektakuläres, aber auch schön – gemeinsam ins Kino in “The Great Gatsby”.



Ausgleichsfeuchtigkeit von innen

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, June 02, 2013 19:38:01

Trotz fieser Feuchte von oben sind Annette und ich heute noch mal aufs Bierfest:

Nr. 4 – Brauhaus Kreuzberg: Cherry Dream
Nr. 5 – Brauerei Wiethaler: Hopticum Pale Ale



Prost, Bierfest!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, June 02, 2013 10:25:18

Das Wetter hat mir dieses Jahr den Berg genommen – es wird mir nicht das Bierfest nehmen. smiley

Nr. 1 – Brauerei Gänstaller: Baltic Porter (9,6 %)
Nr. 2 – Brauhaus Kreuzberg: Whiskey Bock (9,3 %)
Nr. 3 – Brauerei Prechtel: Brunnenlump (Rotbier)



Olé!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, June 02, 2013 10:13:28

Auch wenn das Wetter in Bilbao, Pamplona und Barcelona nicht wirklich besser war als hierzulande, so war meine Dienstreise nach Spanien diese Woche doch eine willkommene Abwechslung, die mich um einige Erfahrungen reicher gemacht hat. Hier ein paar Auszüge:

1. Baskisch als offizielle Sprache in Bilbao
2. Leckeres Chuleton in Pamplona in der Sideria Kalean Gora
3. Katalanisch als offizielle Sprache in Barcelona

Spanien, ich komme wieder!



Upgrade complete!

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, May 07, 2013 11:47:14

Naja, mehr oder weniger und zumindest für dieses Mal. Denn an so einem Haus findet man immer irgendetwas, das man reparieren, renovieren, ausbessern, verbessern oder erneuern kann.

Das “Kinderzimmer” ist fast komplett neu:

Das Schlafzimmer ist mit Moskitonetz und neuen Nachtischlampen ausgestattet:

Und der Garten ist aufgeräumt und ordentlich gepflegt:

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das gesamte Team:

– Hecken-Herta mit dem grünen Daumen
– Malermeister Norbert
– Silicon-Neddi

Ich selbst habe mir nach der vielen Arbeit einen Tauchgang genehmigt – inkl. Tunneltauchen bei 15°C Wassertemperatur. Dabei habe ich einen großen Hobotnica gesehen, das ist ein Tintenfisch. Hier noch ein Bild von meiner Rückkehr (grüne Jacke):



Woche der Arbeit

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, May 01, 2013 22:43:09

Der heutige Tag der Arbeit ist der richtige Tag, um über die Arbeiten der vergangenen Tage hier in Medulin zu berichten.

Zu viert haben wir in den letzten Tagen

– Wände und Decken gestrichen
– ein neues Sofa gekauft
– Mobiles Internet im Häuschen eingerichtet
– alte Möbel demontiert
– Spiegel, Magnettafel und Garederobe aufgehängt
– vom Gärtner den Garten bepflanzen lassen
– Fließen auf der Terrasse neu verklebt
– Fensterläden abgeschliffen
– geputzt
– geschraubt
– repariert
– u.v.m.

Bei strahlendem Sonnenschein um die 25°C mit Bierchen und Schnäppschen, bei nachmittäglichem Grillerchen oder abendlichem Spanferkelfuttern fällt dies alles aber gar nicht so schwer. smiley



So busy…

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, April 21, 2013 13:07:19

Es ist ein Jammer, aber durch meine ständige Reisetätigkeit und die viele Arbeit mit den Freunden von Volkswagen, lassen meine Freizeit aktuell bedenklich schrumpfen. So komme ich nicht mal mehr zu meinen Ego-Blogs! smiley
Heute ist es schon wieder zwei Wochen her, dass ich in Hannover wieder meine Guided Tour gedreht habe:

https://youtube.com/watch?v=SOR26BO1ruIVielleicht komme ich ja in Kroatien wieder mal häufiger zum bloggen…



Picture Update

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, February 25, 2013 23:49:06

Habe mir endlich mal die Zeit genommen, meinen Blog-Einträgen seit November 2012 die entsprechenden Fotos hinzuzufügen. Viel Spaß beim kucken!



Von einem, der sonst nie krank ist…

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, January 29, 2013 15:26:14

Also ich glaube, seit Kindertagen war ich nicht mehr so elendig krank. Das Fieber und das Gehuste verfolgen mich nun schon seit ungefähr 5 Tagen. Ich kann mich nicht errinnern, wann ich jemals so viele Medikamente in mich reingeschmissen habe. Und da ich es nicht mal am Schreibtischstuhl vor dem Computer länger aushalte, geht mir das Ganze allmählich echt auf den Zeiger. smiley
Ich beobachte den ganzen Tag die Tiere des Waldes vom Sofa aus: Buschi, das Eichhörnchen hat heute einen Spielkameraden gefunden. Klopfi, der Buntspecht hat einen gefährlichen Flugangriff auf eine der Kohlmeisen gestartet, die an Annettes Knödeln gepickt haben (sorry, aber den Wortwitz musste ich einfach einbauen). Und dann ist auch noch ein schöner Eichelhäher vorbeigekommen.
Aus Verzweiflung habe ich sogar schon mal den Fernseher eingeschaltet! Ja, ich!!! Ich denke, Benjamin Blümchen, J.A.G. – Im Nahmen der Ehre, Servus TV und Niger vs. Ghana zeugen vom Grad meiner Verzweiflung.
Seit heute Nacht beginnt sich nun endlich mein Husten ein wenig zu lösen. Aber den Rest der Woche werde ich wohl noch krank sein, zumal sich das Fieber nicht verabschieden mag. Müssen die Siemens AG und der Volkswagen Konzern wohl mal ein paar Tage auf mich verzichten.
Eine ganze Woche! So lange im Krankenstand war ich zuletzt nach meiner Kreuzband-OP 2006!

Jetzt aber zum Wichtigsten – der allerbesten, liebsten und teuersten Ehefrau, die ich mir vorstellen kann. Hier das Repertoire meiner mich am Leben haltenden, zauberhaften Super-Krankenschwester:
– Brust mit Wick einreiben
– Erkältungsbad einlassen
– Fiebersenkende Brustumschläge mit Retterspitz (hat funktioniert)
– Schleimlösende Brustumschläge mit Quark (hat nicht wirklich funktioniert)
– Bereitstellung einer umfangreichen Hausapotheke
– Kalte Waschlappen für die Stirn
– Zweifelhafte Heiltränke aus Zwiebeln (!!!), Honig und Zucker
– Tees aus frischen Säften, Ingwer u.v.m.
– Selbstzubereitete, echte Hühnerbrühe
– Viel Liebe und Zuneigung

Danke, mein Schatz! Du bist die Beste! smiley



Lebenszeichen

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, January 25, 2013 11:30:39

Meine Mutter hat sich beschwert, dass ich schon seit Wochen nicht mehr in mein Blog geschrieben habe. Also schreibe ich mal wieder was.
Die zwei Arbeitswochen im Januar waren sehr arbeitsam (KW 1 Urlaub und KW 4 auch). Die Volkswagen Gruppe hält mich auf Trab. Daher war der Skiurlaub diese Woche hier in Fügen im Hotel Alpina eine angenehme Abwechslung. Zusammen mit Balfens, Vincies und seit gestern auch mit Naddel und Melle genießen wir das Essen, die Sauna (ich zumindest) und die Schönheitsbehandlungen (die, die’s nötig haben). Das Wetter ist etwas wechselhaft: Montag Hochfügen/ Hochzillertal bei manchmal nur 2m Sicht, Dienstag Fügen bei etwas besserer Sicht, Mittwoch Fügen bei gutem Wetter, Donnerstag Hochfügen/ Hochzillertal bei strahlendem Sonnenschein, Freitag wahrscheinlich stark bewölkt und es schneit in Hochfügen/ Hochzillertal – genau weiß ich das nicht, weil Annette und ich im Hotel geblieben sind. Fühlen uns beide nicht allzu gut und ich bin zufrieden, dass ich vier Tage lang gut gefahren bin und keine Gebrechen zu beklagen habe.
Morgen geht’s wieder nach Hause – hoffentlich mit wenig Stau und wieder bei guter Gesundheit.



Schöne Bescherung!

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, January 02, 2013 18:44:10

Da wir vor Weihnachten einfach keine Zeit hatten, um uns im großen Stil um Geschenke für uns selbst zu kümmern, haben wir Weihnachten 2012 auf heute verlegt. Annettes Fatboy-Sitzsack ist heute geliefert worden und meinen Tauchcomputer Scubapro Meridian haben wir heute im TSA Shop in Fürth gekauft. Da unser Schnurlostelefon zudem seinen Geist aufgegeben hat (ja, ihr müsst euch von Henry The Dwarf verabschieden), haben wir jetzt auch noch ein neues Gigaset C610A – dank Siemens B-Lager zum Schnäppchenpreis. *freu*



Wie ich als Atheist die Weihnachtsfeiertage nutze

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, December 27, 2012 18:06:26

Freitag, 21.12. – Alumni-Vorstandsbesprechung
Samstag, 22.12. – Friseur, Herd verkaufen, Freunde treffen in Bamberg
Sonntag, 23.12. – Besuch von Dirk, Essen gehen mit Fellers
Montag, 24.12. – Für den Urlaub packen, an Heiligabend mitspielen
Dienstag, 25.12. – Ab in den Urlaub
Mittwoch, 26.12. – Rumhängen, im Supermarkt einkaufen, am Hafen spazieren gehen; Weihnachten ist jetzt schon gaaanz weit weg…
Donnerstag, 27.12. – Spazieren gehen am Meer, planen, wie es mit unserem Häuschen hier weitergeht

Auch die nächsten Tage werden wir hier chillen und ein gaaanz langweiliges Silvester verbringen. Aber ich freu mich schon tierisch auf das Käsefondue – und noch ein paar ruhige Tage mit meiner lieben Frau.

P.S. Auch außerhalb der Badesaison ist es hier in Kroatien schön. Falls ihr Interesse an ein paar Erholungstagen in unserem Häuschen habt, einfach melden!



Siemens Guided Tour 5

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, November 28, 2012 23:08:03

Die fünfte Messe in Folge hatte ich wieder mal die Ehre, den Siemens Messestand vorzustellen – dieses Mal in Split-Screen-Technik:

Deutsches Original
https://youtube.com/watch?v=wOaRm8aYj1U%3Ffeature%3Dplayer_detailpage
Englisches Voice-Over
https://youtube.com/watch?v=is3d8MHiyuc%3Ffeature%3Dplayer_detailpage



Tag der up!holung

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, November 25, 2012 07:49:02

Nach der gestrigen Besichtigung der Autostadt, ein bisschen Planschen im Infinity Pool des Ritz-Carlton und einer angenehmen (5-Sterne-)Nacht können wir heute endlich unser neues automobiles Kleinjuwel up!holen. *freu*
Annette freut sich vorher aber natürlich noch auf das Frühstück und den Besuch des Automuseums. 😉



Jetlag oder alt?

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, November 23, 2012 07:20:33

Jetzt sind wir schon seit 5 Tagen wieder zurück aus Indonesien. Und trotzdem hat sich noch kein korrekter Schlafrhythmus eingestellt. Gestern bin ich um 23:00 ins Bett, heute um 5:45 aufgewacht. smiley

Die Frage lautet nun: Jetlag oder Ü30?



Nix Manta, Manta!

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, November 14, 2012 15:25:02

Waren heute wie geplant vor der Insel Nusa Penida tauchen. Ziel des zweiten Tauchgangs war der sog. Manta Point. Wegen geringer Sichtweite von nur ca. 5 m war’s aber leider nix mit Manta Manta. Haben trotzdem viel gesehen. Manches sogar zweimal, z.B. mein Essen. Habe dank des schweren Seegangs vor und nach dem zweiten Tauchgang mein Bröckalaslachen aufgesetzt. 😒
Waren für uns heute immerhin zwei lehrreiche “Educational Dives”: 1x Strömungstauchen, 1x Wellentauchen.



Surf ‘n’ Turf

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, November 12, 2012 16:01:01

Den ‘Turf’ gab’s gestern Abend beim Reunion-Essen mit Kiky und Adria im Restaurant Sarong, nachdem wir von unserem zweitägigen Tempel-Affen-Vulkan-Ausflug zurückgekehrt waren. ‘Surf’ gab’s heute Mittag. Da bin ich nämlich in die Reihen der Surfer aufgenommen worden. Ist gar nicht so schwer, wenn man wie ich früher oft Baywatch gekuckt hat…
Anschließend waren wir dann mit Kiky, Adria und ihrem Cousin David in der Beachwalk Mall in Kuta. Morgen gehen wir zum Rafting und am Mittwoch noch mal zum Tauchen. Do. und Fr. werden wir dann wohl einfach noch mal zwei Tage mit Wine ‘n’ Dine in der Villa NaNi relaxen – naja, und vielleicht noch ein bisschen surfen… 😊



Deep Sea, Baby!

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, November 09, 2012 16:12:05

Gestern waren wir in Tulamben zum Wracktauchen. Über 2,5h einfache Fahrt
sind zwar ein ganz schöner Aufwand. Aber die balinesische Landschaft
unterwegs und zwei 50-minütige Wracktauchgänge zur USST Liberty waren
mehr als nur eine Entschädigung. Das Schiff wurde im 2. Weltkrieg von
einem japanischen U-Boot torpediert, konnte dann aber zumindest noch am
Strand auflaufen, um seine Ladung zu löschen. Dort lag es dann, bis es
1963 beim Ausbruch des nahegelegenen Vulkans Agung ins Meer befördert
wurde. War somit ein sog. Strandtauchgang vom Ufer aus.
Abends gab es dann superleckeres Essen in der Villa NaNi. Dedy, der
Koch, hat gezaubert. Wir haben jeder (Freimut, Ulrike Gundel, Annette
und ich) einen eigenen Mini-Holzkohlengrill auf dem Tisch gehabt, um
Garnelen-, Fisch- und Fleischspieße zu grillen.
Heute dann wieder Pool und Massagen von Made (Betonung auf der zweiten
Silbe 😉). Nachmittags Shopping im nahegelegenen Handicraft Shop –
balinesisches Handwerk ist wirklich hübsch und wird sich gut in unserem
neuen Wohnzimmer machen. Und dann waren wir endlich mal am Strand inkl.
tollem Sonnenuntergang. Hab schon einen Surflehrer ausfindig gemacht.
Mal sehen, ob ich das nächste Woche hinkriege…
Morgen/ übermorgen sind wir jetzt erst mal mit eigenem Fahrer unterwegs
auf Bali, um ein paar Sehenswürdigkeiten und einen der Vulkane
aufzusuchen. Beim Mount Batur werden wir auf Sonntag übernachten und ab
morgens um 4 Uhr den Aufstieg mit einem Guide beginnen.
Sollten wir das überleben (ich probier’s in FiveFingers) warten dann
nach unserer Rückkehr schon Kiky und Adria in Seminyak auf uns. Sie
kommen extra aus der Hauptstadt Jakarta. Nach drei Jahren wird das
sicherlich ein schönes Wiedersehen – dieses Mal in Ihrem Heimatland. Für
Mittwoch steht dann noch Tauchen am Manta Point an. Danke an Elitza für
die Empfehlung! Mal sehen, ob wir da ein paar Riesenunterwassersegler
zu sehen bekommen.

Details und Fotos folgen. Das ein oder andere stelle ich bei Facebook
schon mal direkt ein. Dummerweise kann ich mit dem iPad nämlich keine
Fotos diesem Blog hinzufügen.



Jungle to Jungle

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, November 07, 2012 06:52:14

Die Wanderungen durch Bukit Timah und den Zoo waren anstrengend und nass, aber schön.
Am Montag haben wir dann – wieder mal – Schlaf nachgeholt, am Pool rumgegammelt und uns durch Singapur gefuttert. Abends dann treffen mit “meiner” Ex-Werkstudentin Mona, die in Singapur gerade ein Praktikum bei Siemens macht.
Gestern gab’s dann einen beinahe “Free Lunch”. Das Einzige, was wir für ein paar Stunden in einem luxuriösen Zimmer des Crowne Plaza am Changi Airport inkl. Frühstück und Mittagessen sowie für zusätzliche 400 S$ aufgeben mussten, waren 7h Zeit. Da Fluggäste hängen geblieben waren, brauchte Singapore Airlines dringend ein paar Plätze in unserem Flieger. Schön, wenn man eine gute Tat auch noch so gut bezahlt bekommt. 😃
Somit sind wir eben ein paar Stunden später in Freimuts Paradies, der www.villa-nani.com, angekommen – inkl. persönlicher Abholung vom Flughafen mit kaltem Bier.
Gleich kommt die Massage-Lady und für die nächsten Tage stehen Tauchen, Vulkan-Besteigung u.v.m. auf dem Programm. Ich werde berichten…



It’s raining, man!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, November 04, 2012 03:30:25

Aber nur gestern und wir konnten ja trotzdem was unternehmen – nachdem wir noch mehr Schlaf nachgeholt hatten.
Waren auf Sentosa Island am Southernmost Point of Mainland Asia und auf einem Regenwaldwanderweg.
Auch heute wird in tropischer Hitze und Feuchtigkeit gewandert. Es stehen das Naturreservat Bukit Timah, der Zoo und der Nachtzoo auf dem Programm. Und meine FiveFingers dürfen zum ersten Mal auf einem anderen Kontinent laufen.
Hoffe, es regnet nachmittags nicht zu stark. Naja, bleibt ja trotzdem warm… 😓



Singapore – visit no. 2

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, November 02, 2012 17:17:28

Feels like coming home! Auch mal schön, wenn man sich an einem Reiseziel schon auskennt und nicht zwingend jedes Sightseeing-must-see mitmachen muss. So bleibt Zeit für Neues.
Nachdem wir von 9 bis 14 Uhr erst mal ein bisschen Schlaf nachgeholt hatten, sind wir heute in die Gardens by the Bay und auf das Dach des Marina Bay Sands Hotel. Beim Zufallsshopping habe ich was Schönes von Banana Republic ergattert, die es in Europa meines Wissens leider nicht gibt.
Ansonsten bleibt nur zu sagen: Essen gut, alles gut!



Hilfe, ich wurde entführt!

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, October 11, 2012 10:04:28

Polen ist ja nun wirklich ein Land, das sich in vielerlei Hinsicht sehr gut entwickelt. Eine Ausnahme scheint mir hier die Kultur der Taxifahrer und des Taxifahrtorganisierens zu sein.
Gestern früh sind wir zu viert ins erstbeste Taxi vor dem Hotel gestiegen, hatten zuvor aber schon eines telefonisch bestellt, da kurzzeitig vor dem Hotel keines frei war. Da unser Taxi aber von der gleichen Taxigesellschaft war wie das bestellte, sollte das ja kein Problem sein. Ich habe den Ungehorsam des Taxiwechsels sogar noch vor dem Einsteigen an der Rezeption angezeigt. Kurz nach dem Losfahren hat unser Taxifahrer dann scheinbar kurz mit der Zentrale telefoniert… die ihn wohl geschimpft hat. Daraufhin ist er nur einmal um den Block gefahren und hat uns dann vor dem Hotel unserem laut Bestellung ordnungsgemäßen Taxi zugeführt. Der Begriff Kidnapping kam mir zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht in den Sinn.
Da ich nun heute schon sehr früh zum Flughafen abfahren musste (6:15), und nicht wusste, ob es zu dieser Zeit schon Wartetaxis vor dem Hotel gibt, habe ich am Abend zuvor eines bestellt. Natürlich standen heute morgen drei Stück vor dem Hotel. Ich also zur Dame an der Rezeption, welches ich nehmen solle. Antwort: Erstes oder egal. So genau kann ich das jetzt nicht mehr sagen. Ich also rein ins Taxi und los. Schon an der nächsten Straßenecke werden wir von hinten angehupt. Ein anderes Taxi. Wird wohl ein freundlicher Kollege sein, der einen Spaß macht. Er macht keinen Spaß. Zuerst hält er neben uns und spricht mit meinem Fahrer durchs offene Fenster. Mir schwant schon, was da kommt…
Aber zunächst dachte ich, die Sache ist geklärt. Ist sie nicht. Das andere Taxi fährt zwar weiter, aber nur, um direkt vor uns zu halten. Der Fahrer steigt aus, öffnet die Beifahrertür und fragt nach hinten zu mir “Room number 220?”. Nachdem ich früh morgens scheinbar noch nicht so gut lügen kann, sage ich (kleinlaut) “tak”. Das bedeutet ja und gleichzeitig, dass mein Kidnapping damit besiegelt ist. Der bestellte Fahrer öffnet die hintere Tür und deutet mir an, auszusteigen. Dann geht er eigenhändig an den Kofferraum, schnappt sich mein Gepäck, verfrachtet es ins Entführungstaxi und deutet mir an, einzusteigen. Währenddessen streitet er auf Polnisch mit meinem Ex-Taxifahrer. Es fällt mehrfach das Wort “Kurwa” – polnisch für “Hure”. Das dürfte allerdings nicht mir gegolten haben, da die Polen dieses Wort in etwa verwenden wie unsere Freunde aus der nordamerikanischen Hochkultur das Wörtchen”Fuck”. Ich entschuldige mich noch bei meinem Ex-Taxifahrer.
Auf jeden Fall bin ich jetzt entführt – bis zum Flughafen. Dort gebe ich kein Trinkgeld, um meinen Protest gegen diese inakzeptable Taxigastentführungspraktik zu demonstrieren.
In diesem Sinne: Goodbye, Poland! Das nächste Mal bin ich vorbereitet…



Falscher Verdacht

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, October 08, 2012 22:26:19

Vor den Russen hatte man mich gewarnt… vor den Polen hätte man mich warnen müssen.
Aber von 6 Litern Bier zu fünft, drei polnischen Bisongras-Wodkas und zwei polnischen Sliwowitz lasse ich mich nicht davon abhalten, das Training morgen um 8:30 fortzusetzen. Dienst ist schließlich Dienst!



Expedition zu den Polen

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, October 04, 2012 16:52:06

Oben genanntes Buch von Steffen Möller ist der ideale Begleiter meiner aktuellen Reise.

Gdansk/ Danzig besitzt eine wundervolle Altstadt, an der man sich kaum satt sehen kann. Apropos satt: Auch das Essen ist bei unseren polnischen Nachbarn nicht zu verachten…
Und heute waren wir in Sopot, das 12 km von Danzig entfernt an der baltischen See liegt und Europas längsten Holz-Pier beheimatet.

Morgen geht’s weiter nach Warszawa…



Andere Länder, andere Sitten

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, September 16, 2012 09:25:57

Sergey hatte für Roman, Patrick und mich gestern ein ganz besonderes Erlebnis organisiert (vorab: ohne Frauen!): Der Besuch einer russischen Banja (also Sauna).

Er hatte dazu eine speziell für uns gemietet. Dazu gehörte eine Art Blockhütte, in der wir essen (und trinken) und uns umziehen konnten, wobei das Schlafzimmer ungenutzt blieb (s. erster Kommentar oben in Klammern). Vor dem Hinterausgang war ein Tisch mit Samowar aufgebaut und dann ging es in die eigentliche Banja-Hütte.

Gegrillt wurde für uns auch. Aus dem Fernseher dudelte ein russischer Musikkanal mit russischen Oldie-Musikvideos. Es gab Bier und – Überraschung – Wodka.

War wirklich ein toller Abend, den man als normaler Tourist so wohl nicht erleben kann.

Allerdings war es schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, sich von einem stämmigen Russen im knappen Lendenschurz mit Lindenzweigen auspeitschen zu lassen.

Wie alles hatte aber auch dieses Erlebnis seinen für Moskau typischen hohen Preis. Andere machen mit dem Geld, das wir für den ganzen Abend bezahlt haben einen 8-tägigen All-Inclusive-Urlaub auf den Kanaren – aber die müssen sich dann selber auspeitschen…



ES TUT MIR LEID!

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, September 12, 2012 19:11:50

Hiermit entschuldige ich mich vor aller Welt bei meiner lieben Ehefrau dafür, dass ich aus Versehen – trotz anderslautender Absprache – das iPad mit auf meine Russland-Dienstreise genommen habe.

Fettes Sorry aus meiner Junior Suite in Moskau!!! smiley



Böser Biker

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, August 16, 2012 21:21:40

Franks Vorschlag, dabei auch noch 66 km/h zu fahren, konnte ich leider nicht umsetzen. Vielleicht beim nächsten Motorrad…



Kreuzen sich zwei Zebrastreifen…

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, August 13, 2012 22:21:06

Letzten Sonntag im im Tiergarten Nürnberg:



Long time no post

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, August 10, 2012 22:28:24

Zu erzählen habe ich ja eigentlich immer viel. Und gerne halte ich das auch für mich und für jeden, den es interessiert, in meinem Blog fest. Aber da es bei uns seit Mitte März drunter und drüber geht und die meisten von euch ja mittlerweile auch wissen, mit welchen Umständen wir zu kämpfen haben und “was da evtl. noch so kommt”, will ich mich vorerst lieber bedeckt halten. In der aktuellen Situation möchte ich einfach nicht allzu viel von dem öffentlich preisgeben, was uns umtreibt.

Wir freuen uns aber jederzeit über Anrufe, bei denen man dann auch über die o.g. Dinge quatschen kann. Immerhin kann ich ein paar Stichworte nennen:

– Alfa
– up!
– Russland
– Polen
– Bali

Life is pain, but the show must go on! smiley



Zweiter Hochzeitstag

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, June 19, 2012 19:16:25

Wie der erste so war auch unser heutiger zweiter Hochzeitstag wieder toootaaal “langweilig”. 😜
Zwei Tauchgänge, in 10 m Tiefe die Pressluftflasche ablegen, nur aus Blubberblasen statt dem Automaten atmen, Bleigürtel unter Wasser ablegen und wieder anlegen (Neddis Lieblingsübung!) und noch ein paar so banale Übungen.
Anschließend war unsere Versicherungsvertreterin da und wir haben wieder für ein Jahr die Versicherungen für unser Häuschen bezahlt – in bar und mit Wechselgeld! Vielleicht lernen die Kroaten das mit dem Bankeinzug und den Überweisungen noch, sobald sie in der EU sind…
Und jetzt geht’s ab zum schicken Abendessen im Restaurant Milan in Pula.
Happy Hochzeitstag, meine Lieblingskampftaucherin!

P.S. Jasmina, Reska, Almedin, danke für die guten Wünsche!



Travel Report

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, June 18, 2012 19:52:15

Haben in den letzten acht Tagen viel erlebt:
– Auf der Küstenstraße runter nach Zadar (ca. 340 km), wo wir zwei Tage bei Snezena und ihrer Familie verbrachten. Dazu gehören ein Besuch der Meeresorgel an der Promenade von Zadar, ein Ausflug zu den Krka Wasserfällen sowie der Genuss von traditionell unter heißer Asche zubereitetem Essen. Ständige Begleiter waren allerdings vor allem in ländlichen Gegenden immer noch deutlich sichtbare Kriegsschäden, die zwar keine Einschränkungen für Touristen darstellen, aber doch sehr zum Nachdenken anregen.
– Weiter ging es gen Süden und dann ins Landesinnere nach Bosnien über Mostar bis nach Sarajewo/ Visoko/ Kakanj, wo wir Minka und Resada und deren Familien besuchten. Bosnien ist ein wunderschönes Bergland, in dem die Spuren von 500 Jahren türkischen Einflusses ein ganz besonderes Flair erzeugen (Musik, Essen, Moscheen). Besonders schön sind die (wieder aufgebauten) Altstädte von Mostar und Sarajewo, wo o.g. Flair besonders deutlich wird. Ungewöhnlich, ein wenig spannend und letzten Endes aber vor allem belustigend sind die bosnischen Pyramiden von Visoko. Hier wurden vor wenigen Jahren die angeblich ältesten Pyramiden der Welt entdeckt. Und irgendetwas ist an den Ausgrabungen sicherlich dran. Leider werden aber Archäologie, Anthropologie, Geologie und Spirituelles zu sehr vermischt, was in unseren Augen der Seriosität und Professionalität eines solchen Forschungsvorhabens arg schadet. Hier ein paar Beispiele: Die meisten Helfer sind freiwillige Alternative mit Nasenringen und sprituellen Namen (z.B. heißt Sabine aus Düsseldorf dort ‘Meruan’), die angebliche Fakten nennen (z.B. 30.000 Jahre alter Monolith aus handgemachter Keramik, die nach heutigem Wissensstand so gar nicht hergestellt werden kann), diese dann aber einfach so stehen lassen. Auf kritisches Nachfragen wird auf zwei Konferenzen mit vielen Wissenschaftlern und deren Veröffentlichungen verwiesen – das is ja wohl Beweis genug, dass hier was Wichtiges ausgegraben wird. Naja, ich werde meine Freunde Indiana Jones, Mulder und Scully mal anrufen und sie bitten, mal in Visoko vorbeizuschauen…
Eigentlich wäre es auch viel wichtiger, Geld und Mühe in den Aufbau des Landes zu stecken, denn Kriegsschäden und relative Armut sind überall zu sehen (3 von 5 Autos sind VW Golf 1 oder 2, die Mehrheit der Menschen ist arbeitlos). Sie bauen vieles selber an, denn die Lebensmittelpreise sind (wie auch in Kroatien) höher als in Deutschland. Aber die Leute (in ordentlichen Jobs) verdienen nur 200 bis 400 Euro pro Monat. Nichtsdestotrotz ist Bosnien aufgrund der Schönheit der Landschaft und der Gastfreundlichkeit seiner Einwohner unbedingt eine Reise wert!
– Seit Samstag Abend sind wir nun wieder zurück in Medulin. Gestern waren wir zum Baden (und Essen) am Kamenjak und heute hatten wir die erste Stunde unseres Tauchkurses inkl. erstem Tauchgang – sehr geil! Bis Ende der Woche sind wir zertifizierte Open Water Divers und dürfen alleine bis in eine Tiefe von 18 m tauchen.

Für alle, die zu Hause schwitzen: Hier hat es auch 31 Grad – aber wir haben Klimaanlage und das Meer… 😜



Pozor!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, June 10, 2012 19:55:39

Bin heute mit zwei Fingern im Gefrierfach festgefroren. Annette hat mich gerettet.
Hvala lijepa!
Morgen geht’s von Medulin nach Zadar und am Mittwoch nach Sarajewo. Und Wenn wir nächstes Wochenende zurück sind, beginnen wir mit dem Open Water Diver Tauchkurs.



Ein bisschen Spaß muss sein

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, May 31, 2012 21:07:49

Spaß Nr. 1 – Man darf sich nicht alles gefallen lassen (The Handjob Protest Song)
<!–
WriteFlash('’);
//–>Spaß Nr. 2 – Wenn aus Spaß Ernst wird (Weltbestes Heiratsantrag-Video)
<!–
WriteFlash('’);
//–>Spaß Nr. 3 – Joko & Klaas sind nicht nur Giro Heros (Gotye Parody)
<!–
WriteFlash('’);
//–>



Selbstversuch

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, May 27, 2012 09:46:04

Ich bin ja ein großer Fan des menschlichen Körpers und
seiner Leistungsfähigkeit. Es ist immer wieder beeindruckend, was er aushalten
kann und wozu er in Verbindung vor allem mit menschlicher Willensstärke fähig
ist.
Und weil ich das so spannend finde und hin und wieder auch versuche, punktuell
gewissermaßen Askese von Körper und Geist zu praktizieren, habe ich mich
gestern spontan zu einem Selbstversuch entschlossen.

#Derzeitige Situation: Es ist jetzt Sonntag, 9:30, und ich habe seit exakt 24 h
nichts mehr gegessen. Das Frühstück gestern bestand aus zwei belegten Brötchen
sowie einer Apfeltasche. Zum aktuellen Zeitpunkt möchte ich behaupten, dass ich
zwar jetzt ordentlich was vertragen könnte, aber nicht wirklich von
Hungergefühl gequält werde.

#Was dazwischen geschah: Ich bin gestern auf dem FSV-Keller von 10:00 bis
Mitternacht fast ununterbrochen mit nur wenigen Sitzpausen rauf und runter
gestiegen (vier Terrassen), habe dabei 534 Maßen Bier sowie unzählige volle
Weizengläser und Halbliterlimonaden getragen und bin anschließend auf dem Weg
zum Auto sogar noch den Enkesteig hochgesprintet.

#Die Erfahrung: Ich habe in der ganzen Zeit lediglich ca. 3 Liter getrunken
und wie eingangs beschrieben nichts gegessen. Dennoch hatte ich zu keinem
Zeitpunkte eine Art Schwächegefühl. Natürlich ist ca. gegen 14:00 ein
deutliches Hungergefühl aufgetreten, dass sich aber nach einiger Zeit des
Ignorierens einfach wieder verliert.

Da ich das ganze spontan während der Arbeit entschieden habe, kann ich leider
keinen Vorher-Nachher-Gewichtsvergleich anstellen. Aber ich rechne schon damit,
ca. 1-1,5 kg abgenommen zu haben.
Das soll jetzt kein Aufruf zur Nulldiät sein, sondern lediglich ein
Gedankenanstoß für Momente, in denen man meint, dass man jetzt unbedingt etwas
essen oder sonst etwas haben oder tun müsste – der Körper kann verzichten, wenn der Geist es will.

Nun interessiert mich aber auch, wie es anderen mit solchen Durchhalteversuchen
geht. Habt ihr so was schon mal probiert? Was waren eure Erfahrungen?



Und jetzt wieder ich!

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, May 01, 2012 17:32:47

Durfte vergangene Woche auf der Hannover Messe sogar unseren Herrn Solmssen anmoderieren – seines Zeichens Siemens-Obermufti für Legal & Compliance:
<!–
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//–>



Zur Abwechslung…

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, May 01, 2012 17:17:29

…mal ein Video von anderen. smiley
“Somebody that I used to know” von Gotye ist ja schon ein geiler Song. Aber diese Parodie hier, die sich vor allem videotechnisch ganz nah ans Original anlehnt, ist einfach genial – “Some study that I used to know”:
<!–
WriteFlash('’);
//–>



Nach Gottschalk würden andere kommen…

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, April 24, 2012 00:14:06

Liebe Fans,

ich weiß, ihr musstet lange darauf warten. Aber hier ist er nun exklusiv und nur für euch: der neue, noch bessere, unschlagbare, Gottschalk-gleiche Mr. Siemens Industry… Jochen Koch!!! smiley

<!–
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//–>

Durch meinen Abteilungswechsel bedingt mache ich allerdings keine Produkt-Podcasts mehr. Das hat mein alter Kollege Volker übernommen. Naja, auch ich habe mal steif angefangen… smiley

<!–
WriteFlash('’);
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Viel los!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, April 21, 2012 21:38:40

Die letzten zwei Wochen war viel los, sodass ich weder an den beiden letzten zwei Tagen in Moskau noch in den Tagen darauf zum Bloggen gekommen bin.

Moskau war auf jeden Fall interessant. Am Ostermontag waren wir sogar noch im Kreml, u.a. an der Zarenkanone, und in der Basilius-Kathedrale.

Die Woche nach Ostern ist dann schnell vergangen; letzten und diesen Samstag war schon wieder “Bergarbeit” angesagt, also Vorbereiten des Tucher-Kellers für die Bergkirchweih; diese Woche war ich vier Tage auf Automotive Training in Bamberg; morgen geht’s wieder mal nach Hannover zur Messe; und am Donnerstag bin ich in Linz.

Da ich wieder für Siemens die Messemoderation machen werde, werde ich natürlich posten, sobald ein neues Video mit mir online geht.

P.S. Mit der Wohnung geht immer noch nichts voran und meine liebe Schwiegermutter befürchtet wahrscheinlich schon, dass sie uns nie wieder los wird…



Moskau, Moskau…

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, April 07, 2012 19:36:46

Gestern war Karfreitag. Nicht in Russland. Ich habe gearbeitet. Abends waren wir im Elki-Palki, einem Lokal mit typisch russischen Gerichten. Anschließend sind wir noch mal zum Roten Platz. Die Basilius-Kathedrale ist Tag und Nacht ein Hingucker:

Heute haben wir uns mit Hilfe unseres Tour Guide Sebastian zahlreiche der wunderschönen Metrostationen angesehen, im Kaufhaus Gum ein bisschen Feinkost-Shopping betrieben und ein paar Souvenirs besorgt. So schwer das auch ist – ich hab sogar für’n Vadder was gefunden! smiley

Beim Flanieren sind wir auch an mehreren dieser Cafés vorbeigekommen. Wer erkennt’s?

Da Sebastian aber ein großer Fan des Hard Rock Cafe ist, waren wir dann dort unser mittägliches Bier trinken. smiley

Morgen steht eine River Cruise auf der Moskva auf dem Programm. Gute Nacht!



Zusammen ist man weniger allein

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, April 05, 2012 22:52:32

In rund 30 min landet Frauchens Flieger. Aber bis sie hier im Hotel ist, werde ich wohl schon schlafen. Es sei denn, ich kann mich wieder mal nicht von Thilo Mischkes “In 80 Frauen um die Welt” losreißen – saugeiles Buch!

Heute gab es wieder viel zu besprechen im Büro – auf Deutsch, Englisch und Russisch. Letzteres natürlich ohne mich. Anschließend hat mich der hießige Expat mit in die Bar BQ genommen. Danke, Sebastian! Unser russischer Kollege Alexander kam dann auch noch dazu und wir haben überwiegend mal nicht über die Arbeit gesprochen. Es gab russisches Bier, das nicht unbedingt zu empfehlen ist, leckeres russisches und nicht so russisches Essen und natürlich… Wodka! smiley

Die Bestellung erfolgt per iPad:

Zu fortgeschrittener Stunde kam dann auch noch ein nur mit einem kurzen Budweiser-Kleidchen bedecktes Promotion Babe herein und hat einfach mal kostenloses Budweiser verteilt – на сдорове!

Während in Deutschland morgen gefeiertagt wird, werde ich hier pflichtbewusst ins Büro gehen, dafür dann aber ein schönes Moskau-Wochenende verbringen.

Übertreibt es nicht mit den Eiern!



Liebesgrüße aus Moskau

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, April 04, 2012 22:07:49

Es ist Mitternacht und ich bin zu müde, um noch allzu viel zu schreiben. Hier kurz der Abriss des Tages:

– langer Stau aus Togliatti raus
– Flug von Samara nach Moskau über unglaublich weites (und weißes) Land
– endlos langer Stau nach Moskau rein
– sehr schönes und modernes Büro (Siemens Office Concept)
– das erste Mal in meinem Leben Zimmerservice, da ich mich nicht alleine ins Restaurant (meines tollen Hotels Aquamarine) setzen wollte

((Bilder folgen))



Size matters…

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, April 03, 2012 21:29:21

Heute habe ich das Werk von Avtovaz besucht, dem Hersteller der weltberühmten Automarke Lada und Partner von Renault-Nissan in Russland. Das könnt ihr euch nicht vorstellen! Dieses Werk ist zig Kilometer lang bzw. breit. Ich bin allein in einer einzigen Halle mehrere Kilometer gelaufen, begleitet von ratternden Kettengliedern, funkensprühenden Schweißzangen, zischenden Robotern und den 70.000 Menschen, die in diesem Werk arbeiten. Es fühlt sich an wie eine Mischung aus DDR, der Sowjetunion, wie ich sie aus Filmen kenne, Kuba und sanften kapitalistischen Einflüssen.

Auf den nicht kanalisierten Straßen staut siche das Schmelzwasser des frischen Schnees, Matschberge türmen sich am Straßenrand und die Wolga ist zugefroren. Willkommen im Realsoziakapitalismus!

Das Essen heute Abend war der Hammer: Der russische Eingeladene hat ausgewählt. Neben Eingelegtem und in Teig gebackenem gab es leckeren geräucherten Fisch, Shrimp im Teigmantel und Rindfleischeintopf. Dazu geschmeidige 1x 0,4 Bier, 5x 0,05 Wodka und 1x 0,04 Whiskey. Die Russen wissen auf jeden Fall, wie man es sich gut gehen lässt und man schlemmen kann!

Die im Foyer des Hotels auf den Sofas rumlungernden Russinnen jeden alters in Minirock und kniehohen Stiefeln werde ich geflissentlich (und eines halben schweren Herzens) ignorieren und nun bald zu Bette gehen. Zuvor muss ich aber nochmals eine Lanze brechen für unsere russichen Brüder und Schwestern: Der Ost-Nutten-Style ist hier nunmal ganz einfach gepflegtes weibliches Auftreten und russische Männer – soviel haben mir meine Gesprächspartner verraten – halten von unsren deutschen Frauen im Gegenzug auch nicht allzu viel. Sie meinen, unsere Frauen würden sich von uns deutschen Männer alleine durch Busen und Po unterscheiden, da sich männliche und weibliche Kleidung in Deutschland zu sehr ähneln. Wenn ich mich in die Rolle eines Außenstehenden versetze, kann ich verstehen, was sie meinen und ich finde, wir sollten einander leben und leben lassen.

P.S. Das Buch “In 80 Frauen um die Welt” von Thilo Mischke passt übrigens wunderbar als Reiselektüre zu einer Russlandreise wie der meinigen.



Väterchen Russland

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, April 02, 2012 22:19:40

Meinem Arbeitgeber sei Dank ist es mir derzeit möglich, das erste Mal in meinem Leben Väterchen Russland zu besuchen.

Bevor ich nun eine Kurzzusammenfassung meiner ersten Russlanderfahrungen schreibe, möchte ich sagen, dass es mir gut geht und ich durchaus gut gelaunt bin – nicht dass es beim Lesen der nachfolgenden Zeilen zu Missverständnissen kommt…

– Ankunft in Moskau leider nur für mich; Gepäck ist in Frankfurt geblieben; lasse es gleich ins Hotel nach Moskau nachliefern, wo ich am Mittwoch eintreffe; bis es hier in Togliatti ankäme, bin ich wahrscheinlich schon wieder weg; dank separatem Kleidersack gibt’s morgen Anzug mit Turnschuhen und ohne Krawatte als Dienstkleidung.

– Alle Russinnen sind sehr gepflegt (Kleidung, Schminke, Haare); dass dieser bei uns als Ost-Nutten-Look verstandene Style allerdings russische Normalität darstellt, daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Elena, die mir mit der Gepäckreklamation geholfen hat, entsprach jedoch nicht nur o.g. “Standard”, sie sprach immerhin auch fließend sehr gutes Englisch!

– Das Essen im Flieger nach Samara war ein leckerer Snack; das Flugzeug war ein Airbus A319, der auch unter der Fahne von Siberia Airlines nicht abstürzen wollte.

– Der Flughafen von Samara war dann schon eine andere Kategorie: alt, ostblockmäßig, dreckig, klein, vollgestopft mit wahrscheinlich illegalen Taxifahrern im kleinen Empfangsraum (das Bild zeigt Schutt, Schnee, Containerhütten usw. am Vorfeld des Flughafens).

– Dann mein heutiges Highlight: wir (mein russischer Kollege aus Moskau und ich) wurden von einem “privaten Taxi” abgeholt; ca. 20 Jahre alter Lada, kaputte Stoßdämpfer, defekter km-Zähler, Tachonadel auf 180 km/h “festgefahren”, Flackern der Cockpit-Beleuchtung bei jedem Schlagloch (die Autobahn war ein einziges Schlagloch; vgl. Kuba!), Russen-Techno und aktuelle Welthits aus dem modernen CD-USB-Radio, Nutten und vermutlich Bordelle (kleine Häuschen mit Lichterketten) am Straßenrand – muss ich noch mehr erzählen!?

– Und nun sitze ich hier in meinem Sowjet-Hotel mit dem Marmor-Empfangstresen, den schweren roten Vorhängen mit goldenen Kordeln und einem leeren Kühlschrank; gegen den Durst werde ich jetzt am besten schlafen gehen; aber vorher noch meine einzigen Socken und die Unterhose waschen; wird sicher bis morgen trocken, da die nicht regelbare Heizung auf Hochtouren läuft…

P.S. Meine kurzfristig angeeigneten Kyrillisch-Kenntnisse erweisen sich als durchaus hilfreich.



Obdachlos

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, March 30, 2012 11:23:45

DER WORST CASE IST EINGETRETEN!!!
Nein, nicht dass wir heute aus der alten Wohnung raus mussten und die neue vielleicht erst in zwei Wochen beziehbar ist, wir aus Kartons leben und ich nicht mal mehr eine frische Jeans finde. Auch nicht, dass wir nicht ins Hotel gezogen sind, weil wir befürchten, das Geld für die Hotelkosten nie mehr wieder zu sehen. Nein, der Horror hat ein ganz anderes Gesicht: WIR SIND BEI MEINER SCHWIEGERMUTTER EINGEZOGEN!!! smiley



Nervensache Umzug

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, March 24, 2012 17:48:48

Statusbericht: Eigentlich haben wir seit 15. März einen Mietvertrag für unsere neue Wohnung laufen. Aber am 16. ist erst der Parkettboden verlegt worden. Wir schreiben den 24. und es fehlen immer noch die Bodenabschlussleisten, die Zimmertüren, sämtliche sanitäre Einrichtungen u.v.m. Nachdem wir gestern am späten Nachmittag gerade noch so eine provisorische Wohnungstür bekommen haben, konnten wir heute wenigstens unseren gesamten Krempel in die Wohnung schleppen. Der ist jetzt in allen Räumen mittig aufgeschichtet, damit die Handwerker am Montag die Abschlussleisten verlegen können. Parallel wird Mo./Di. auch unsere Küche aufgebaut. Und bis Freitag soll die Wohnung angeblich fertig sein. Wäre nicht schlecht, zumal wir zum 31. aus unserer alten Wohnung raus müssen. Bis dahin schlafen wir in einer fast leeren Wohnung auf Matratzen am Boden und denken immer wieder an den lieben Bauträger, dieses RIESENARSCHLOCH!!!

P.S. Vielen herzlichen Dank an die fleißigen Umzugshelfer!



I’m walking…

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, March 04, 2012 17:25:33

Sind heute um den Großen Brombachsee spaziert:
– ca. 15 km
– 3h 30min
– ca. 16200 Schritte (bei Neddi wahrscheinlich ein paar mehr) smiley
Ich bin die gesamte Strecke in FiveFingers gelaufen.
Highlight war eine Rotte von 22 Wildschweinen hinter dem Zaun zum angrenzenden Militärgelände. Die waren überhaupt nicht scheu und sind bis an den Zaun gekommen.
https://youtube.com/watch?v=GdjyrIPjlOg



On the road again!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, March 03, 2012 16:53:09

Habe heute die Motorradsaison eröffnet. Meine treue Honda CBR900RR – besser bekannt als FireBlade – hat mich auch zu Beginn ihrer 12. Saison nicht im Stich gelassen. Habe jetzt exakt 64200 km auf dem Kilometerzähler. Das ist immerhin ein Schnitt von rund 5400 km pro Jahr. Mal sehen, ob ich den Schnitt dieses Jahr nicht vielleicht wieder etwas erhöhen kann. Christine hilft mir dabei bestimmt… smiley



Eine Ära geht zu Ende

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, February 29, 2012 23:23:03

Heute war mein letzter Tag als Marketing Manager Industrial Communication. Ab morgen bin ich Vertical Market Manager Automotive. Da ich mich in dieser Rolle u.a. auch um das Automotive-Geschäft in Polen und Russland kümmere, geht es wohl schon bald auf Reisen. Moskau, ich komme! smiley



Eingeschneit!

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, February 15, 2012 21:38:26

Sind seit Montag hier in Obertauern zum Skifahren/ Snowboarden mit Balfens. Das Hotel Alpina ist echt klasse: in Liftnähe gelegen, super Essen, Kinderbetreuung für Jule, jeden Tag Programm (Curving-Schnupperkurs, Winterwanderung etc.). Wir sind jeden Tag wenigstens ein paar Stündchen auf der Piste, auch wenn es seit gestern ständig schneit. Seit heute Mittag stürmt es und seit heute Abend sind die beiden Zufahrtsstraßen nach Obertauern gesperrt. Naja, wir werden am Samstag schon von hier wegkommen. smiley
Und so sahen wir heute während der 1,5-stündigen Winterwanderung aus:



Küche final, Urlaub beginnt

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, February 12, 2012 20:15:13

Bin diese Woche noch nicht zum Bloggen gekommen. Daher nachträglich noch kurz die Info: endlich ist unsere Küche final geplant!
Leider hat das mit Tisch/ Bank aus dem gleichen Material wie die Arbeitsplatte doch nicht geklappt. War einfach zu teuer. Daraufhin sind wir gleich noch zum Mömax und haben uns dort Esstisch, Bank und eine Vitrine gekauft. Vieles dort ist ja wirklich von minderer Qualität und dafür immer noch zu teuer. Aber ich denke, mit unserem Kauf können wir ganz zufrieden sein – zumal wir wieder fleißig gehandelt haben! smiley
Nun fehlen noch die Stühle für den Esstisch sowie zwei Barhocker für den Küchentresen.
Sooo, und morgen früh geht’s mit Balfens ab zum Skifahren/ Snowboarden nach Obertauern.



3-2-1… unsers!

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, February 06, 2012 22:22:00

Haben uns heute Abend eine Wohnung als Investobjekt gekauft. smiley
In Kürze (nach dem Notartermin) sind wir Eigentümer eines Sommerlofts.



Küche – Wohnwand – Sofa

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, February 01, 2012 22:44:12

Mittlerweile haben wir für die neue Wohnung schon die Küche (Marke Schüller) und seit heute Abend auch ein Sofa (Modell Nassau von Poco Polstermöbel – nicht von POCO Domäne, dem Ramschladen!) in weißem Kunstleder mit braunem Stoffbezug sowie eine Wohnwand. Letztere ist das Modell invito von Peer Anderson – alter Schwede…

Und wir sind stolz auf unser Verhandlungsgeschick: allmählich wird das!
Bei der Küche sind wir noch zu hoch eingestiegen und lagen am Ende rund 600 Euro über unserem Budget.
Auch als wir neulich eine tolle Wohnwand von Musterring gesehen haben, lagen wir mit unserer Preisvorgabe immer noch ein wenig zu hoch.
Wenn die Verkäufer innerhalb von 5 Minuten und ein bisschen Taschenrechnertippen bei meinem Preis sind, dann tut es ihnen noch nicht richtig weh.
Naja, die Mussterring-Wand war echt geil, aber auch entsprechend teuer. Da hätten die von ihrem “letzten” Preis schon noch mal 1000 Euro runter gemusst… *seufz*

Heute hat auch Annette mal mitgespielt und nicht nur mit den Schultern gezuckt. Somit haben wir sowohl das Sofa als auch die Wohnwand zu einem Preis bekommen, mit dem wir recht zufrieden sind (inkl. Siemens Großkundenrabatt). Und wenn der Verkäufer erst nach langem Hin und Her und sogar 10 Minuten nach Ladenschluss noch nach seinem Chef sucht, um noch mehr Rabatt zu geben, waren wir wohl gar nicht so schlecht. Beim XXX Lutz ist die Verkäuferin schon bei der ersten Rabattanfrage losgesprintet, um den schleimigen Abteilungsleiter zu holen… smiley
Mal sehen, wie wir das bei Esszimmervitrine, Esstisch, Bank, Stühlen und Barhockern hinbekommen. Das dürfte es dann vorerst mit den “Großmöbeln” gewesen sein.



2-Zimmer-Wohnung zu vermieten!

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, January 26, 2012 19:58:41

Ab 15. März ziehen wir in unsere neue Wohnung. Daher suchen wir (natürlich zusammen mit unserem Vermieter) einen Nachmieter. Falls ihr jemanden kennt, der Bedarf hat oder sogar selbst Interesse habt, meldet euch unter blog@jochenkoch.de!
Die Wohnung (57 m²) befindet sich in der Goerdelerstraße 160, 5 Gehminuten von der U3-Haltestelle Sündersbühl entfernt und mit Supermärkten, Bäcker etc. in unmittelbarer Nähe. Derzeit sieht sie so aus:



Wochenendbericht

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, January 15, 2012 23:45:29

Samstag:
– Erste Planung im Küchenstudio Neubig in Lauf. Kommenden Mittwoch bekommen wir die ersten Entwürfe. Sind schon ganz gespannt…
– Französischer Abend in der Creperie Yechet Mad, französischer Film “Ziemlich beste Freunde” im Cinecitta (ganz toller Film!), anschließend Party bei Sarah (bis 3:45 morgens)
Sonntag:
– Burger-Mittagessen mit Heidi & Günther im 50’s Diner
– Vokalmusikalischer A-Capella-Abend mit Viva Voce in der Langensendelbacher Kirche; ganz klares Highlight dabei: Schwiegermuttis Pausenmusik mit der Kirchenorgel
https://youtube.com/watch?v=xm_R2em8n0A



Alles neu macht der Januar

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, January 11, 2012 21:27:40

Heute kam nicht nur mein neues Flow Merc Snowboard (nachdem mir beim letzten Skiurlaub vorletztes Jahr mein 15 Jahre treues altes Brett aus dem Skikeller des Hotels geklaut wurde), sondern wir haben auch die Zusage für eine neue Mietwohnung bekommen, die wir uns gestern angeschaut haben (s. Grundriss in meiner Hand). Am Freitag gehen wir zum Unterschreiben zum Makler und lernen die Eigentümer kennen. Nachdem wir auch einen kleinen Garten mit dabei haben, gibt’s dieses Jahr vielleicht auch das ein oder andere Grillerchen dieses Jahr. Wer hat Lust zu kommen? smiley
P.S. Heute wurde außerdem vom Betriebsrat meine Versetzung genehmigt. Somit ist es endgültig offiziell: ab 1. März bin ich im Vertical Subsegment Automotive für die wichtigsten OEMs und für Focus Accounts in Polen und Russland zuständig.



Sterneküche und -entertainment

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, January 05, 2012 11:21:30

Gestern Abend gab’s für uns das erste Schlemmermenü 2012. Wir waren nämlich im Palazzo. Vorspeisenteller und die Forelle Müllerin (s. Foto) waren ok. Hauptgang (Krenfleisch) und Dessert waren sehr gut – genau wie die meisten Show Acts. Meine absoluten Lieblinge: Roman & Slava. Hier noch das Video zur Nummer, die sie bei Palazzo aufgeführt haben.

P.S. Vielleicht hätten wir ein bisschen mehr zeitlichen Abstand zwischen dem Besuch im Schindlerhof und dem Palazzo lassen sollen. Denn an die Dinner-Atmosphäre und vor allem die Küche des Schindlerhofs kommt halt so schnell nichts ran.



Über 7 Gänge musst Du geh’n…

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, January 02, 2012 18:15:30

Das Jahr 2011 haben wir mit dem besten Essen beendet, das wir jemals gegessen haben: 7-Gänge-Menü “Vive la France!” im Schindlerhof.
Um Mitternacht gab’s ein vom Schindlerhof organisiertes und mit klassischer Musik unterlegtes Feuerwerk und dazu Champagner. smiley
Anschließend legte ein DJ noch Tanzmusik auf. Alles in Allem ein toller Jahresausklang!

Und das neue Jahr haben wir natürlich auch gleich aktiv begonnen. Zuerst waren wir Frühessen bzw. Mittagstücken im Café Zauberberg, wo wir ja schon an unserem 1. Hochzeitstag waren. Und abends waren wir wieder vier Stunden in der Palm Beach Saunawelt, dieses Mal mit Honey-Aufguss (inkl. Honig zum Einreiben) und Fresh-Aufguss (inkl. Eukalyptus-Menthol-Salz zum Einreiben). Nun kann das Jahr 2012 kommen…

P.S. Heute waren wir auch schon wieder mal im Reisebüro, um a) die USA-Kanada-Reise meiner Eltern zu planen und uns b) über Reisen mit der Transsib (Sonderzug Zarengold) von Moskau nach Peking zu informieren. Ist noch nicht sicher, ob das dieses Jahr klappt, aber so ein Reisebürobesuch ist immer auch schon ein Stück Urlaub. smiley



Zwielichtige Gestalten

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, December 26, 2011 17:44:12

Gestern haben wir uns Twilight – Breaking Dawn Part 1 (auf Deutsch) angesehen. Ich muss ja gestehen, dass ich die Story von den “vegetarischen” und gut getarnt unter den Menschen lebenden Vampiren und die Sache mit dem Pakt mit den Wölfen sehr pfiffig und echt spannend finde. Aber… aber…aber: die Charaktere Bella und Edward sind nicht zu ertragen. Bellas spastische Mimik und Edwards hohle Schmalzfloskeln zerstören leider viel von der mitreißenden Vampirwelt. Hier meine Lieblingszitate aus dem aktuellen Teil:

1. Edward (oder vielleicht war’s auch Carlisle) über den Mensch-Vampir-Fötus: “Er ist stark und wächst sehr schnell.” – Ich persönlich muss dabei ja an was anderes denken…

2. Bella findet früh morgens während der Hochzeitsreise auf der Privatinsel eine Notiz von Edward: “Bin zum Jagen auf dem Festland. Aber mach Dir keine Sorgen. Bin zurück, bevor Du aufwachst.” – Mmh, warum bitte schreibt er einen Zettel, wenn er doch wieder zurück sein will, bevor sie ihn lesen kann!?

Natürlich werde ich mir bei Zeiten auch das Elend von Part 2 geben. Aber es wird echt hart werden. Aber solange Jakob dabei ist, besteht Hoffnung… 😉

P.S. Annette fand den Film auch grottig, vor allem das Flötengedudel im Hintergrund.



Suchet, so werdet ihr finden!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, December 25, 2011 19:14:29

Den rund zweistündigen Feiertagsspaziergang haben wir heute etwas abwechslungsreicher gestaltet – mit der Altstadtfreunde-Rallye!Am 6. August hatten wir leider keine Zeit. Aber weil uns das interessiert hat, haben wir uns damals die Unterlagen für diese Schnitzeljagd durch Nürnbergs Altstadt mitgenommen ( EUR 5,-). Und heute haben wir uns dann auf die Suche nach versteckten Inschriften, geheimen Symbolen und kniffligen Rätseln bzw. deren Lösungen gemacht. Das war super spannend! Hier ist Neddi am Trödelmarkt zu sehen, wo es an den längst geschlossenen Trödelstuben einen romantischen Werbeslogan zu finden galt. Allerdings war’s auch ein bisschen kalt, weshalb wir anschließend froh waren, dass die größte Feuerzangenbowle der Welt auch nach Weihnachten noch geöffnet hat. smiley P.S. Ich habe dabei auch endlich mal wieder meine FiveFingers draußen getragen.



X-mas Fressmarathon eröffnet

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, December 24, 2011 13:09:57

Wenn man die kleinen Christkindlesmarkt Fress- und Sauf-Scharmützel außen vor lässt, dann hat für uns gestern der diesjährige X-mas Fressmarathon begonnen – und zwar zusammen mit Claudi, Flo und Emil im Restaurant Erthal im Residenzschloss Bamberg.

Ist definitiv ein Schlemmertipp, denn das Essen und der Service waren hervorragend! Hier ein Auszug unserer Speisen:

v.l.n.r.: Barbarie-Entenbrust mit Schoko-Chili-Sauce, Entenbrust mit Fetafüllung, Fasan im Speckmantel mit Selleriepüree, Schwäbisch-Hällisches Schwein.

@Claudi, Flo & Emil: Schön war’s mit euch! smiley

P.S. Die weiteren Etappen des Marathons beinhalten Saure Zipfel bzw. Raclette (24.12.), Rinderfilet Wellington (25.12.) und natürlich Gans (26.12.), evtl. Schäuferle (27.12.) und tbd (28.12. @Café Lorleberg).



Kein toter Hase

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, December 07, 2011 23:56:59

Das französische Abendessen zusammen mit Sabrina im Restaurant Prison St. Michel in Nürnberg war fantastique! Wiederholung folgt bestimmt. Dann aber mit Champagner…

FYI: Wir hatten tolle Salate, Zwiebelsuppe, Galette und Chateaubriand. *schmacht*



Ich bin geheilt!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, December 03, 2011 11:34:16

Hatte heute die erste Nachkontrolle. Ergebnis: 150 % Sehvermögen, null Probleme! smiley
Check out Care Vision’s Facebook page!



Wunder der Technik

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, December 02, 2011 21:42:01

So, bin gelasert. Kann wieder ohne Brille sehen. Bitte gehen Sie weiter…
Wahnsinn! 10 Minuten, ein Laser und ein Paar geschickter Arzthände und das war’s.

Danke, Care Vision und Dr. Meiller! Toller Service. Nicht nur das im Preis inbegriffene Foto… smiley



In den letzten Tagen…

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, November 28, 2011 18:18:50

…ist nichts Großartiges passiert. Trotzdem möchte ich ein paar Punkte festhalten.

1. Die SPS/IPC/Drives 2011 ist zu Ende gegangen. Mein persönliches Highlight waren (wieder mal) die Dreharbeiten mit dem Team von Comtec. Jungs, sollte ich tatsächlich als Gottschalk-Nachfolger angenommen werden, dann bringe ich euch ganz groß raus! smiley
Hier noch ein kurzer Blick hinter die Kulissen. Dank an Kameramann #2 für die Fotos und an Zupf-und-Tupf alias Puderschlampe für das zarte Auftragen des Make-up!
2. Samstag Abend waren wir im Palm Beach in Stein. Das Wellness-Programm haben wir vor einiger Zeit schon mal getestet. War nicht sooo toll. Da ist die Franken Therme in Bad Windsheim um Welten besser. Aber die Sauna-Landschaft im Palm Beach ist einfach top! Am besten hat uns dieses Mal der Aufguss mit Sole-Öl-Behandlung in der Smaragdsauna gefallen: ca. 6 Minuten schwitzen mit tollem Aufguss – raus und mit Ölsalz einrubbeln – noch mal 6-8 Minuten weiterschwitzen – und dann das Salz abspülen und babyweiche Haut haben – phänomenal! smiley

((kein Foto)) smiley

3. In Vorbereitung für meine Augen-Laser-OP diesen Freitag war ich heute bei Care Vision zur augenärztlichen Untersuchung. Dabei habe ich auch Sympatikus lähmende Tropfen bekommen. Hier das Ergebnis: smiley
Naja, morgen sollte ich wieder normales Pupillenverhalten aufweisen…

P.S. Diese Lähmung führt zu einer Art künstlicher Altersweitsichtigkeit. Liebe Eltern und Älteren, ich weiß jetzt, wie ihr euch fühlt!



SPS/IPC/Drives 2011 – Podcasts, die zweite

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, November 23, 2011 23:25:59

Endlich online:

– Mein Standrundgang
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– Life Cycle Services (Interview mit Franz Deutel)
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– Überblick Customer Services (Interview mit Dirk Hoke)
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//–>Außerdem gibt’s mich jetzt auch auf einem Foto bei Twitter (hier mit SCALANCE X-500).



SPS/IPC/Drives 2011 – Podcasts, die erste

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, November 22, 2011 23:03:01

Meine ersten Podcasts der sind online:

SCALANCE X-500
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//–>For English version with voice-over click here.

SCALANCE W
<!–
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//–>For English version with voice-over click here.

Morgen folgen der Standrundgang und zwei Interviews, die ich geführt habe. smiley



Laser mir in die Augen, Kleines!

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, November 19, 2011 15:47:26

War diese Woche zur ersten Untersuchung bei Care Vision mit dem Ergebnis, dass ich uneingeschränkt laserbar bin. smiley Am 28.11. folgt die zweite Untersuchung und am 2.12. ist es dann soweit: Nie wieder Brille oder Kontaktlinsen (bis zur Altersweitsichtigkeit).

Und was war sonst noch so?
Naja, zum Einen wird unser Kater bzw. der meiner Eltern nun berühmt. Ein Referenzartikel einer Siemens-Kollegin handelt vom Einsatz eines unserer Produkte in der Produktion eines Tiernahrungsherstellers. Solche Artikel leben ja von Bildern. Und so hat es unser lieber Medulin in die Medien geschafft.
Zum Anderen habe ich gestern meine Fivefingers mal ins Büro angezogen. Die Reaktionen reichten von Belustigung über Begeisterung hin zu völligem Unverständnis. Ich glaube, 2-3 neue Fans konnte ich gewinnen. Wie auch immer: ich fühle mich sauwohl in meinen neuen Füßen.



Von alten Keksen und neuen Füßen

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, November 12, 2011 19:02:59

Zunächst mal Dank an Andy für den tollen Filmtipp!

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//–>Heute waren wir shoppen, u.a. waren wir bei Orthopädie Richter, wo ich ja schon in der Langen Nacht der Wissenschaften war. Da hab ich mir jetzt ein Paar Vibram Fivefingers gekauft. Model Komodo Sport. Bin dann mehrere Stunden damit durch die Stadt gelaufen. Sehr cool! Fühlt sich (fast) an wie Barfußlaufen, selbst bei den niedrigen Temperaturen derzeit ist es nicht zu kalt, der Fuß ist voll geschützt, muss aber richtig arbeiten und wird so trainiert. Morgen probier ich sie mal im Fitnessstudio aus.



Bin ich jetzt im Fernsehen?

Wie das Leben so spielt... Posted on Sat, November 12, 2011 07:02:49

Habe gestern mit www.comtec-studios.de bereits zwei Podcast für die SPS/IPC/DRIVES 2011 (22.-24.11.) gedreht: 1x über unsere neuen SCALANCE X-500 Industrial Ethernet Switches und 1x über unsere neue Generation SCALANCE W (Industrial Wireless LAN Access Points etc.). Filmtechnische Neuheit dieses Mal: wir drehen vorab im Greenbox-Verfahren, schneiden dann vorhandenes Foto- und Filmmaterial rein und nehmen auch noch ein paar Aufnahmen von den Messewänden mit. Somit fällt das stressige Drehen mitten im Messetrubel weg und die Podcasts gehen schon kurz nach Messebeginn online.
Freu mich schon, wieder den offiziellen Siemens-Standrundgang und vielleicht ein paar andere Beiträge zu moderieren. 🙂

P.S. Was meint ihr? Sollte ich mich vielleicht für die Gottschalk-Nachfolge bewerben?



Eure Mütter…

Wie das Leben so spielt... Posted on Thu, November 10, 2011 21:55:29

…stellen die wirklich wichtigen Fragen. Also hört auf sie!

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Nachtrag Berlin

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, November 02, 2011 20:59:57

Fast hätte ich es vergessen: neben dem offiziellen Programm haben wir uns am Freitag Abend natürlich auch mit Krystyna und Dirk getroffen – und zwar im Max und Moritz.

So, Dirk, zufrieden?



Berlin-Wochenende

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, November 01, 2011 22:07:55

Vergangenes Wochenende waren wir mit 25 Studenten und Alumni des Georg-Simon-Ohm Management-Instituts inkl. Anhang in Berlin. Fazit: Tolles Programm, tolles Wochenende. Hier ein Auszug:
– Firmenbesuch mit Vortrag bei Pfizer
– Besuch im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit Diskussion
– Stadtrundfahrt/ -führung
– Besuch des Bundesrats (Preußisches Herrenhaus)
Dinner Cruise auf der Spree und dem Landwehrkanal
– Besuch des Bundestags (Reichstag)


Weitere Fotos (nur für Studenten und Alumni) gibt’s in unserem Alumni Portal.



Lange Nacht der Wissenschaften

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, October 23, 2011 14:13:53

Ich war bei Richter Orthopädie (FiveFingers – coole Schuhe, muss ich unbedingt ausprobieren), Care Vision (lasse mich demnächst lasern), Nicolaus-Copernicus-Planetarium und Dolby. Wo warst Du?



Gesundheit ist das höchste Gut

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, October 23, 2011 13:43:48

Daher, liebe Mädels, unbedingt den Rat von Taryn Southern befolgen. Eure Männer sind euch dabei bestimmt gerne behilflich.

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Bilder-Update

Wie das Leben so spielt... Posted on Sun, October 23, 2011 13:38:13

Wenn ihr Lust habt, euch ein paar unserer Urlaubsbilder anzusehen, dann findet ihr diese jetzt bei meinen Blogeinträgen ab dem 15. September (ab “Lebenszeichen aus Bangkok”). Einfach im Blog zurückblättern.



Nothing soft gets in

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, October 19, 2011 23:07:51

Ode an unseren Toyota Landcruiser: Aussie Commercial mit typischem Aussie Humour.



Bis zum nächsten Abenteuer

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, October 12, 2011 08:33:35

Sitzen im Zug von Frankfurt nach Nürnberg und sind so gegen 10:30 zu Hause. Das war’s dann also erst mal mit Thailand/ Australien 2011. Aber sicherlich freut ihr euch schon genauso wie wir auf die rund 3000 Fotos und Videos…



Killing time in Darwin

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, October 11, 2011 06:15:55

Die letzte Nacht wohl klimatisiert geschlafen. Schönes Brekkie gehabt (das ist australisch für “breakfast”). Noch ein paar Souvenirs gekauft. Jetzt sind wir eigentlich fertig. Nur ist es jetzt Mittagszeit und unser Flieger nach Singapur geht erst heute Abend um 18:20. Also sind wir noch mal ins Hotel und gammeln jetzt am Pool rum. Was anderes kann man bei 32 Grad und 60 % Luftfeuchtigkeit auch kaum machen.



Tropical Heat

Wie das Leben so spielt... Posted on Mon, October 10, 2011 07:26:03

Nach der Gibb River Road haben wir “rübergemacht” ins Northern Territory. Hier standen bislang auf dem Programm:
– Kanufahren in der Katherine Gorge (Neddi ist beim Aussteigen in den Fluss gefallen!)
– Krokodilbegegnungen im Kakadu Nationalpark (nein, hier ist sie nicht reingefallen)
– Gigantische Termitenhügel im Litchfield Nationalpark
– Pool Hopping bei Temperaturen zw. 30 und 40 Grad
u.v.m.
Heute hieß es dann Abschiednehmen von Landi, unserem treuen Begleiter. Sind jetzt bis zum Rückflug morgen Abend in Darwin und schlafen seit drei Wochen zum ersten Mal wieder in einem richtigen Haus mit richtigem Bett. 🙂

Gruß ins eisige Deutschland



We survived the Gibb River Road

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, October 05, 2011 12:32:29

Mit zwei Tagen Vorsprung auf unseren eigentlichen Reiseplan sind wir in das ca. 800 km lange Abenteuer Gibb River Road gestartet. Jetzt sind wir am Ende dieser Strecke in Kunnunurra angekommen und sind wieder im Plan.
Einen zusätzlichen Tag haben wir uns für die tolle Gegend gegönnt (inkl. Hubschrauber-Rundflug!). Und einen Tag hat uns die raue Wirklichkeit des Outbacks abverlangt. Gestern hatten wir nämlich nach rund 4500 km den obligatorischen platten Reifen. Der war auch recht schnell runter. Nur der beknackte Wagenheber konnte nicht so hoch anheben, dass der neue Reifen draufgepasst hätte. Also haben wir mit der Schaufel gegraben bzw. geschlagen – war nämlich alles Fels. 🙁
Als wir es dann fast geschafft hatten (Hinweis: ca. 35 Grad im nicht vorhandenen Schatten), kam nach 1 h das erste Auto, ebenfalls mit deutschen Campern. Die haben uns dann noch ein bisschen geholfen.
Um kein weiteres Risiko einzugehen, haben wir dann auf der knapp 60 km entfernten Home Valley Station rund 24 h auf die Lieferung eines Ersatzreifens gewartet. Zum Glück hatten die dort einen Pool, in dem wir bestimmt ein Drittel der Wartezeit verbracht haben. 🙂
Morgen geht es früh los, da noch Katherine Gorge, Kakadu NP und Litchfield NP sowie die abschließende Fahrt nach Darwin auf dem Programm stehen, wo wir uns in 5 Tagen von unserem tapferen Toyota Landcruiser (kurz: Landi) wieder trennen müssen.

P.S. Am Baum neben Landi hier im Hidden Valley Tourist Park hängt ein Fernseher – only in Australia…



Vom Outback ausgespuckt

Wie das Leben so spielt... Posted on Fri, September 30, 2011 14:57:54

In den vergangenen neun Tagen hatten wir nur ein einziges Mal kurzzeitig mobilen Internetzugang in Carnarvon. Aber da war keine Zeit zum Bloggen. Daher nun ein kurzer, verspäteter Rückblick aus dem tropischen Broome (Details folgen dann zu Hause):
Hinter uns liegen wunderschöne Tage mit atemberaubend schönen Nationalparks, sandigen 4WD-Abenteuern, endlosen Stränden, wilden Tieren und vor allem tiefenentspannender Einsamkeit. Dort draußen im Outback gibt es nur eines: endlose Weite! Wir waren auf Pisten unterwegs, auf denen wir im Schnitt alle 100 km einem anderen Geländewagen begegnet sind. Und so haben wir heute in der 14.000-Einwohner-“Metropole” Broome einen regelrechten Zivilisationsschock erlitten: andere Verkehrsteilnehmer, überall so viele Menschen…
Daher sind wir froh, wieder einen vollen 180-Liter-Dieseltank und Nahrungsmittelvorräte zu haben, um morgen erneut ins Outback entlang der Gibb River Road zu entschwinden.
Weg von den vielen Menschen, weg von Mobilfunk und Internet, weg von meinem Blog 🙁 / 🙂
Wahrscheinlich haben wir erst wieder in ca. 10 Tagen in Darwin Empfang. Ich fürchte mich jetzt schon wieder vor dem Zivilisationsschock (93.000 Einwohner!!!)…



Bei den nassen Ratten

Wie das Leben so spielt... Posted on Wed, September 21, 2011 17:24:05

Heute war ein anstrengender, aber auch schöner Tag. Nach der ersten Nacht im Camper (Pop-Top-Zelt!) sind wir schon um 6:30 aufgestanden, um rechtzeitig zur Abfahrt der einzigen Fähre an der Barrack Street Jetty zu sein. Bei strömendem Regen und extremem Wellengang (*würg*) ging es dann nach Rottnest Island, der Heimat der Rattenkänguruhs. Bei heißer Schokolade haben wir uns erst mal aufgewärmt. Zum Glück hat der Regen dann (vorerst) aufgehört, sodass wir mit den bereits in Perth vorausgemieteten Fahrrädern die wunderschöne Insel erkunden konnten. Sind auch nur noch 2-3x geduscht worden…
Hier am Kenlorn Caravan Park haben wir noch unsere Gaskocher eingeweiht und es gab Schinkennudeln. 🙂
Morgen beginnt der knapp dreiwöchige Trip in Richtung Darwin. Die erste Etappe wird uns in etwa bis Geraldton führen.
Weitere Reiseberichte wird es in den nächsten Tagen und Wochen nur noch sporadisch geben, da uns außerhalb von Perth das mobile Breitband-Internet wieder verlassen wird…



Einfahrt in Perth

Wie das Leben so spielt... Posted on Tue, September 20, 2011 03:05:11

Zweite Nacht im Zug geschlafen. Very comfi!
Sind gleich in Perth, WA.



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